SCIENCE 2.0

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Die Leibniz-Gemeinschaft erklärt Science 2.0

Der Überbegriff Science 2.0 greift ein Phänomen auf, das schon seit geraumer Zeit stattfindet, dessen Wirkungsmechanismen bislang aber nicht erforscht sind: Die Entwicklung der Wissenschaft hin zu einer völlig veränderten und primär digitalen Partizipation, Kommunikation, Kollaboration und Diskussion in Forschungs- und Publikationsprozessen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen zunehmend Wikis, Blogs und andere kooperative Kommunikationskanäle, wie soziale Netzwerke, um Ideen, Theorien und Konzepte online zu teilen.  

Die ZBW untersucht, wie das World Wide Web mit seinen zahlreichen Web-2.0-Anwendungen Forschungs- und Publikationsprozesse in der Wissenschaft nachhaltig verändert. Darüber hinaus betrachten wir, welche Wirkungsmechanismen dieser Veränderung zugrunde liegen.

Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0

Der transdisziplinäre Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Science 2.0 auf Wissenschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Forschungsschwerpunkte „Neue Arbeitsgewohnheiten“, „Technologieentwicklung“ und „Nutzungsforschung“. Damit untrennbar verbunden sind die aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Öffnung des gesamten Wissenschaftsprozesses oder Teilen davon („Open Science“). Der von der ZBW initiierte, forschungsorientierte Verbund baut dabei mit einem europaweit einzigartigen Zusammenschluss aus Infrastrukturdienstleistern und Forschungsinstituten aus unterschiedlichen Disziplinen ein Netzwerk jener Stakeholder aus, die entscheidend durch Science 2.0 beeinflusst sind. Das übergeordnete Ziel besteht darin, Science 2.0 als neue und transdisziplinäre Forschungsdisziplin in der wissenschaftlichen Community zu etablieren.“

Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0

LibRank

(2016 abgeschlossen)
Das von der DFG für zwei Jahre geförderte Forschungsprojekt LibRank befasste sich vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das Rechercheverhalten auch von WissenschaftlerInnen und Forschenden heutzutage stark durch die Nutzung kommerzieller Suchmaschinen geprägt ist, mit der Analyse und Optimierung von Suchergebnissen in bibliothekarischen Informationssystemen.

LibRank

EEXCESS – “Enhancing Europe’s eXchange in Cultural Educational and Scientific Resources”

(2016 abgeschlossen)
Im Rahmen des EU-Großprojektes EEXCESS wurde gemeinsam mit zehn europäischen Partnern ein neuer Denkansatz zur Informationsvermittlung verfolgt. Ziel war es, im Web verfügbare Inhalte wie zum Beispiel Bilder, Videos, Infografiken, Statistiken oder Texte personalisiert und kontextabhängig zu verknüpfen mit kulturellen, wissenschaftlichen und pädagogischen Inhalten.

„Take the content to the user, not the user to the content“ war die Grundidee des Projekts, so Professor Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW.  

In diesem Projekt befasste sich die ZBW speziell mit der Konzeption neuartiger, vernetzter und multidisziplinärer Informationslandschaften sowie der technologischen Integration des eigenen Rechercheportals EconBiz in solche Umgebungen. Außerdem sorgte die ZBW dafür, dass die Forschungsergebnisse des Projektes Eingang in die öffentliche Diskussion fanden und nachhaltig genutzt werden. 

EEXCESS – "Enhancing Europe's eXchange in Cultural Educational and Scientific Resources"