SOZIALE MEDIEN

Die Abteilung Soziale Medien befasst sich allgemein mit der Leitfrage, welche Relevanz Soziale Medien sowie Anwendungen und Technologien des partizipatorischen Web für die verschiedenen Zielgruppen der ZBW haben. Welche Relevanz haben beispielsweise Facebook, Twitter oder ResearchGate für Wirtschaftsforschende?

Dies geschieht vor der Hintergrund der Science 2.0- und Open-Science-Bewegung, die im Kontext der Digitalisierung der Wissenschaft entstanden sind. Science 2.0 befasst sich allgemein mit den Auswirkungen des partizipativen Webs auf tradierte Forschungs- und Publikationsprozesse. Dabei gibt es große Überschneidungen mit Open Science, dessen Ziele die Zugänglichkeit zu Forschungsergebnissen sowie die Transparenz in Forschungsprozessen sind.

Die zunehmende Bedeutung von Science 2.0 und Open Science beeinflusst auch die Arbeit der Abteilung Soziale Medien, in der unter anderem die Koordination des Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 angesiedelt ist. Die Stellung von Science 2.0 und Open Science – eine der drei strategischen Prioritäten auf Ebene der Europäischen Kommission – wirkt sich dabei insbesondere auf die Position der Abteilung an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung aus.

Die Abteilung Soziale Medien betrachtet dabei die Technologien des Social Web sowohl als neue Möglichkeit, die Zielgruppen der ZBW zu erreichen, als auch als Forschungsgegenstand im Kontext der Digitalisierung der Wissenschaft. Zum Beispiel entwickelt die Abteilung innovative Lösungen mit Bezug zum Social Web als Beitrag zur modernen Informationsversorgung der Wirtschaftswissenschaften. Dazu betreibt die Abteilung verschiedene Kanäle im Social Web sowie den Blog "ZBW MediaTalk".

Um dies wissenschaftlich zu begleiten und entsprechende Erkenntnisse für die künftige Ausrichtung dieser Aktivitäten abzuleiten, erfolgt eine enge Kooperation mit der Abteilung Science 2.0 (Forschungsfeld Web Science) sowie mit Partnern des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0.  

Die Abteilung konzipiert und koordiniert in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Wissenschaftspolitische Beratung und der Abteilung Science 2.0 (Forschungsfeld Web Science) die Aktivitäten der ZBW und des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0 in den Themenfeldern Science 2.0 und Open Science. Zudem liefert der Dialog mit der Forschungsgemeinschaft und der Bibliothekscommunity wichtige Erkenntnisgewinne in Bezug auf die Relevanz der Themen, mit denen sich die Abteilung beschäftigt. Für diesen Dialog werden unterschiedliche Instrumente eingesetzt. Dies sind beispielsweise Präsenzen im Social Web (Social Media-Kanäle, Blogs), Projekte mit explorativem Charakter, Panel-Diskussionen, thematische Workshops und qualitative/quantitative Untersuchungen.