GELD ALLEIN MACHT NICHT GLÜCKLICH!

14. Juni 2017
B. Fischer

Geld allein macht nicht glücklich!

Das jährlich veröffentlichte Bruttoinlandsprodukt - BIP - dient als Indikator für den Wohlstand einer Gesellschaft. Seit Jahrzehnten schien sich daraus abzuleiten, dass es den Menschen umso besser geht, je höher das BIP ist.

Mit dem Easterlin-Paradoxon – nach dem gleichnamigen Forscher Richard Easterlin benannt – wurde der Zusammenhang wissenschaftlich hinterfragt und der Grundstein für die Glücksforschung gelegt.

Easterlin und Forscher wie der Züricher Ökonom Bruno S. Frey stellten fest, dass mehr Wohlstand gemessen in Geld oder BIP-Größen nicht gleichermaßen mehr Glück und Lebenszufriedenheit bedeutet.

Außerdem sind im BIP wichtige Aspekte wie z.B. Vermögensverteilung und Nachhaltigkeit nicht berücksichtigt und der Wert wird daher seit vielen Jahren als Wohlstandsindikator kritisiert.

Unter Begriffen wie Beyond GDP oder Better Life Index wird das Thema auch von internationalen Organisationen aufgenommen und seit 2012 gibt es den von der UNO ausgerufenen Weltglückstag.

Unsere Literaturliste enthält wissenschaftliche Untersuchungen zur Glücksforschung.

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