14.06.2017 06:37

100 Schüler kommen zum YES!-Vorentscheid ans ZEW

Teams aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Kategorie: Pressemitteilung, Aktuell
Joachim Herz Stiftung

Kiel/Hamburg, 14. Juni 2017:
Der Vorentscheid für den bundesdeutschen Schülerwettbewerb Young Economic Summit (YES!) findet am 23. Juni 2017 am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim statt. Insgesamt 100 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland treten dabei an. Sie präsentieren ihre Lösungsideen für globale ökonomische Fragen und diskutieren darüber mit Experteninnen und Experten aus den Wirtschaftswissenschaften. Die Siegerteams werden am 28. und 29. September 2017 beim YES!-Finale in Kiel auf der Bühne stehen. Wer das Rennen macht, entscheiden die Schülerteams selbst. Eröffnet wird der Vorentscheid von ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

Das ZEW ist in diesem Jahr neu als wissenschaftlicher Partner am YES! beteiligt. Es hat die Teams mit seiner Expertise bei der Erarbeitung der Lösungsideen unterstützt. Der zweite Vorentscheid wird am 6. Juli 2017 an der ZBW in Kiel stattfinden. Dort werden Schülergruppen aus dem norddeutschen Raum die Vorrunde bestreiten.

Einladung an Medienvertreter/innen

Zur YES!-Vorentscheidungsrunde am ZEW in Mannheim sind alle Medienvertreter/innen herzlich eingeladen.

Beim Vorentscheid am ZEW in Mannheim sind diese Schülerteams mit ihren Lösungsideen dabei (die Themenfelder sind jeweils in Klammern genannt):

  • Baden-Württemberg: Albert-Einstein-Gymnasium Ulm (Moderne Steuerpolitik), Albertus-Magnus-Gymnasium Stuttgart (Nationale Innovationsstrategien), Friedrich-List-Schule Mannheim (Nachhaltiger Konsum), Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart (Postwachstumsgesellschaft), Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim (Künstliche Intelligenz und die „Digital Economy“)
  • Hessen: Hohe Landesschule Hanau (Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien)
  • Rheinland Pfalz: BBS Wirtschaft 1 Ludwigshafen (Nationale Innovationsstrategien)
  • Saarland: Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen (Europäische Integration und der Aufstieg national-populistischer Parteien)

Ablauf und Programm am Veranstaltungstag, 23. Juni 2017:

10.00 – 10.20 Uhr
Eröffnung des YES!-Vorentscheides durch ZEW-Präsident Achim Wambach
10.20 – 11:35 Uhr
Block 1: Präsentationen der YES!-Teams und anschließende Diskussion mit ZEW-Wissenschaftlern/-innen
11.35 – 12.00 Uhr
Pause
12.00 – 13.15 Uhr
Block 2: Präsentationen der YES!-Teams und anschließende Diskussion mit ZEW-Wissenschaftlern/-innen
13.15 – 14.15 Uhr
Pause
14.15 – 15:30 Uhr
Block 3: Präsentationen der YES!-Teams und anschließende Diskussion mit ZEW-Wissenschaftlern/-innen
15:30 – 15:40 Uhr
Kurzvortragsrunde (Pitches) aller Teams (je 1min)
15:40 – 16:10 Uhr
Pause
16:10 – 16:20 Uhr
Abstimmung über die besten Lösungsvorschläge durch die YES!-Teams
16:20 Uhr
Bekanntgabe der sieben Finalisten für das YES! in Kiel am 28. und 29. September 2017

Zur Akkreditierung für den YES!-Vorentscheid am ZEW schreiben Sie bitte eine E-Mail mit vollständigem Namen, Medium und Kontaktdaten an Angela Haybat, haybat@remove-this.zew.de

 

Die YES!-Schülerteams beim Kick-off an der ZBW in Kiel
Die YES!-Schülerteams beim Kick-off an der ZBW in Kiel
Foto: ZBW

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Über das YES!

Das „YES! – Young Economic Summit“ ist einer der größten Schülerwettbewerbe rund um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen für die junge Generation.

Schüler/innen erarbeiten eigenständig Lösungen für globale ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen und präsentieren diese im Rahmen eines Schülerkongresses, dem „YES! – Young Economic Summit“ in englischer Sprache.

Im Diskurs mit Führungspersönlichkeiten und anderen Schüler/innen schärfen sie ihren Blick auf globale Zusammenhänge und entwickeln eigene innovative Lösungsvorschläge. Über die besten Lösungen wird demokratisch abgestimmt. Die gewählten Lösungen werden ausgezeichnet und öffentlichkeitswirksam an passende Adressaten zur Umsetzung übergeben und nachverfolgt.

Auf dem Weg zum YES! werden alle teilnehmenden Schulen kontinuierlich zu den Themen Recherche, Forschung, Präsentation und Medienarbeit unterstützt und begleitet. Damit nimmt das YES! Empfehlungen der Kultusministerkonferenz auf, Schüler/innen darin zu befähigen, Medienanwendungen kritisch einzusetzen.

Das „YES! – Young Economic Summit“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft  und der Joachim Herz Stiftung. Wissenschaftliche Partner der Leibniz-Gemeinschaft sind das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, das Institut für Weltwirtschaft (IfW) aus Kiel sowie das GIGA German Institute of Global and Area Studies aus Hamburg.

Über die Joachim Herz Stiftung:

Die gemeinnützige, wirtschaftlich unabhängige und politisch neutrale Joachim Herz Stiftung fördert Bildung, Wissenschaft und Forschung in den Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Stiftung wurde 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim:

Das ZEW arbeitet auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung. Dabei hat es sich insbesondere durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken (z. B. Mannheimer Innovationspanel, ZEW Gründungspanel) national und international profiliert.

Die zentralen Aufgaben des ZEW sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die wirtschaftspolitische Beratung und der Wissenstransfer. Das ZEW wurde 1991 gegründet. Derzeit arbeiten am ZEW 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.

Forschungsfelder des ZEW: Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung; Informations- und Kommunikationstechnologien; Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik; Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement; Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement; Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft; Internationale Verteilungsanalysen; Marktdesign; Wettbewerb und Regulierung.

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