Foto: Bücherregale in der ZBW
Foto: Gebäude der ZBW in Kiel

Kurzportrait –
Der Norden liefert Wirtschaftsinformationen

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist beides – real und virtuell. Sie ist über sich hinaus gewachsen. Von einer Institutsbibliothek zu einem Informationszentrum mit zwei Standorten in Kiel und Hamburg. Deutschlands Norden ist ihr physischer Ausgangspunkt. Aber erreichbar ist die ZBW überall auf der Welt. Über die digitalen Archive und Online-Kataloge der ZBW können ihre Kundinnen und Kunden jederzeit auf wirtschaftswissenschaftliche Informationen zugreifen. Was online nicht verfügbar ist, kann bestellt werden. Für Ökonomen stellt die ZBW umfassende Informationen zur Verfügung – seien es aktuelle Arbeitspapiere zu den Folgen der Finanzmarktkrise, Literatur zu Eigenkapitalvorschriften im Bankensektor oder die Deutsche Reichsstatistik.

Wer wirtschaftswissenschaftliche Literatur sucht, der findet sie in den Beständen der ZBW. In der Datenbank ECONIS werden die gesamten Bestände der ZBW nachgewiesen. Das sind über 4,5 Millionen Einträge und die Zahl wächst ständig. Für die Kundinnen und Kunden liegen in den Magazinen der ZBW auf 10.000 Quadratmetern über vier Millionen Bände bereit. Allein um alle Bücherregale abzuschreiten, müssten die Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer eine Strecke von 75 Kilometern zurücklegen. Zudem bietet die ZBW über ihre Suchmaschine EconBiz.de zahlreiche Wirtschaftspublikationen zum direkten Download an. Dass die Zukunft der ZBW digital ist, liegt auf der Hand. Die digitalen Bestände wachsen ständig und nehmen immer mehr Speicherplatz ein.

Innovative Dienstleistungen sind das Kerngeschäft der ZBW

Die Forscherinnen und Forscher aus den Wirtschaftswissenschaften und angrenzenden Disziplinen finden bei der ZBW ideale Bedingungen vor. Die ZBW sammelt, was relevant ist, und nimmt den einfachsten Weg, um die Informationen an ihre Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Die ZBW ist hoch spezialisiert und nutzt modernste Technik. Die Entwicklung innovativer Dienstleistung ist das Kerngeschäft der ZBW. Ihre Kundinnen und Kunden sollen relevante und qualitativ hochwertige Informationen schnell, umfassend und zielgenau vorfinden. Wer fragt, der findet Antworten bei der ZBW. Für Fragen rund um die Bestände der ZBW und die Recherche steht EconDesk.eu zur Verfügung, der multimediale Auskunftsservice der ZBW.

Die ZBW ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner und Dienstleister für die Wirtschaftswissenschaften. Wer moderne Forschungsumgebungen sucht, der ist mit der ZBW gut beraten. Sie liefert die Infrastruktur, damit sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Publikationstätigkeit konzentrieren können. Egal, ob die technische Begleitung eines E-Journals, Repository-Services oder der Aufbau von Forschungsprimärdatenbanken – die ZBW realisiert Projekte für die Wissenschaft. Die ZBW steht dabei nicht allein. Sie ist eingebunden in ein Geflecht von Kooperationen und Forschungsnetzwerken. Die verstärkte Zusammenarbeit mit der Fachcommunity ermöglicht die Entwicklung von Dienstleistungen, die eng an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden der ZBW anknüpfen.

Wirtschaftswissenschaftler forschen, die ZBW übernimmt den Rest

Forscherinnen und Forscher wollen, dass ihre Veröffentlichungen gelesen und beachtet werden. Die ZBW ist ein Experte auf diesem Gebiet. Die ZBW weiß, wie Daten aufbereitet werden müssen, damit sie im Netz leicht auffindbar sind. Die ZBW kennt sich mit den entscheidenden Onlinediensten aus, die wirtschaftswissenschaftliche Publikationen indexieren und ausweisen. Die ZBW unterstützt Ökonomen im gesamten Forschungs- und Publikationsprozess, das heißt bei der Gewinnung, Weiterverarbeitung und kollaborativen Nutzung von (digitalen) Informationen.

Die Services der ZBW resultieren aus eigenen Forschungsaktivitäten in den Disziplinen Medieninformatik und Informationswissenschaften. Die anwendungsorientierte Forschung dient dem Zweck, die Kundinnen und Kunden der ZBW bestmöglich in ihrem Forschungs- und Publikationsprozess zu unterstützen. Die Voraussetzungen sind gegeben: die ZBW beherrscht komplexe Informationstechnologien, hat eine sehr große und breit gefächerte Kundengruppe und verfügt über riesige Informationsbestände.

Anwendungsorientierte Forschung in Medieninformatik und Informationswissenschaft

Wichtig für die Kundinnen und Kunden der ZBW ist die Implementierung von Web 2.0-Lösungen und semantischen Technologien. Denn Nutzerinnen und Nutzer sollen nicht nur Endabnehmer von Dienstleistungen der ZBW sein, sondern diese interaktiv nutzen und im Netz weiterverbreiten. Die ZBW etabliert sich damit als Lieferant für die Fachcommunity und gleichzeitig als wesentlicher Bestandteil des Systems. Dabei ist auch bedeutend, in welcher Form die Kundinnen und Kunden der ZBW auf die Dienstleistungen zugreifen. Die ZBW setzt hoch moderne Informationstechnologien ein, um ihre Dienstleistungen in einem möglichst hohen Maße flexibel und praktisch anzubieten.

Entscheidend für die Kundinnen und Kunden der ZBW ist zudem, dass Informationen jederzeit und überall verfügbar sind. Die ZBW setzt sich für Open Access ein. Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen erleichtert die Arbeitsprozesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ihre Publikationen sind besser sichtbar und auffindbar. In der modernen Wissenschaftsgesellschaft sind interaktive Dienste ohne Open Access kaum mehr vorstellbar.

Mit der Herausgabe der wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics bietet die ZBW Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform für den wirtschaftspolitischen Austausch. Die Forscherinnen und Forscher haben die Möglichkeit, eigene Forschungsergebnisse aktuell und zeitnah zu publizieren, die in der wirtschaftspolitischen Praxis mit Interesse gelesen werden. Die ZBW etabliert sich hier an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik.

Die ZBW wird als national und international hoch innovative und modern ausgestattete Infrastruktureinrichtung anerkannt. Dabei ist ein hoher Grad an strategischer Vernetzung von Vorteil. Die ZBW erkennt und gestaltet neue Trends gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern. Synergien und komplementäre Kompetenzen werden für die Entwicklung neuer Kundenlösungen genutzt. Ein gegenseitiger Austausch von innovativen Dienstleistungen ermöglicht schnellere und erprobte Lösungen, die an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Der Zugriff auf die digitale Wissensbasis wird nachhaltig ausgebaut.

Die ZBW ist beides – real und virtuell. Sie wächst über sich hinaus.

 
Fotos: 1, 2, 4: Sönke Wurr, Münchow-Industrie-Fotos | 3: Lukas Roth