

Kiel/Hamburg, den 23. Januar 2012: Das neuartige Journal Economics wurde 2007 vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) gegründet und weist verschiedene Besonderheiten auf: Es wird von mehr Leuten gelesen als traditionelle Fachzeitschriften, da alle Beiträge kostenfrei im Internet verfügbar sind (Open Access). Eingereichte Manuskripte werden nicht nur einem klassischen Begutachtungsverfahren unterzogen, sondern können auch von den Lesern des Journals online kommentiert und bewertet werden (Open Assessment). Der Entscheidungsprozess über Annahme oder Ablehnung eines Beitrags wird dadurch schneller und transparenter. Des Weiteren gibt das IfW Economics nicht in Kooperation mit einem Verlag heraus, sondern setzt dabei auf die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die sich um die technische Umsetzung und die Verbreitung des Journals im Internet und in den wirtschaftswissenschaftlichen Fachdatenbanken kümmert.
IfW-Präsident Dennis Snower sieht sich in der Aufnahme in den SSCI bestätigt: „Die Entscheidung des SSCI-Gremiums zeigt, dass auch Neugründungen von Fachzeitschriften die Chance haben, in den Kreis der Top-Journals vorzustoßen. Dies freut mich insbesondere, weil Economics eine revolutionär neue Journal-Konzeption ist, die mit ihren Charakteristika von Open Access und Open Assessment das Zusammenspiel von Forschen und Publizieren beflügeln wird.“
ZBW-Direktor Klaus Tochtermann ergänzt: „Aus unserer Sicht ist es besonders erfreulich, dass Fachzeitschriften in Zeiten des Internets offensichtlich nicht mehr auf klassische Fachverlage angewiesen sind, um erfolgreich zu sein. Entscheidend ist vielmehr das technische und fachliche Know-how in der Archivierung und Verbreitung in den wirtschaftswissenschaftlichen Netzwerken. Hier bringen wir uns als ZBW besonders ein.“
Für das Journal konnten international renommierte Forscherinnen und Forscher sowohl als Gutachter als auch für das Editorial Board gewonnen werden, darunter auch mehrere Nobelpreisträger. Die mittlerweile 150 publizierten Journalartikel werden in allen wichtigen Fachdatenbanken wie EconLit, ECONIS, EBSCO und RePEc nachgewiesen. Außerdem ist das Journal auch bei Facebook, Twitter und Google Plus vertreten.
Economics – The Open-Access Open-Assessment E-Journal: www.economics-ejournal.org
Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Periodika und Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 35.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 8 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.
DR. ANNA MARIA KÖCK
Pressesprecherin
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
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Korinna Werner-Schwarz
Administrative Editor Economics
Institut für Weltwirtschaft
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