YES! Young Economic Summit

YES! - YOUNG ECONOMIC SUMMIT

Schülerinnen und Schüler als Akteure der ökonomischen Realität  

Das YES! – Young Economic Summit ist einer der größten Schülerwettbewerbe rund um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen für die junge Generation. Das YES! ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung und steht seit 2015 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Das YES! bietet Schülerinnen und Schülern eine gemeinsame Plattform und die Werkzeuge für die Entwicklung von Lösungen für ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme. Sie übernehmen Verantwortung, sind die Stimme der nächsten Generation und diskutieren die globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.

2018 verdoppelt sich das YES! in seiner Reichweite gegenüber 2017. 48 Teams aus 13 Bundesländern nehmen in den vier Regionen Nord (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein), Ost (Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt), Süd-West (Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und West (Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen) an Regionalfinalen teil, deren drei Erstplatzierte dann beim 27. und 28. September am Bundesfinale in Hamburg antreten.

In den einzelnen Regionen werden die Teams von den wissenschaftlichen Partnern des YES! betreut. Im Norden sind dies das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das GIGA German Institute of Global and Area Studies; im Osten das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und die ESMT European School of Management and Technology Berlin; im Süd-Westen das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); und im Westen das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung sowie das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln.

Unterstützt werden die Teams auch vom YES!-Team und den Forscherinnen und Forschern der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft aus Kiel und Hamburg.

Das DIW Berlin, GIGA, IfW, RWI, ZEW und die ZBW sind Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft.

Kick-off und Projektarbeit

Die Teams aus den Schulen wählen für ihre Bewerbung ein Thema aus, das Forschende aus ihrer Region gestellt haben. Nach der Bewerbungsphase beginnt mit dem Kick-off-Termin die Projektarbeit. Die Teams besuchen die Forschenden an ihren Instituten und diskutieren dort gemeinsam ihre Themen. In der Folgezeit erarbeiten sich die Teams Hintergrundwissen anhand von Fachliteratur und erlernen durch Online-Lernpfade wichtige Grundlagen der Medien- und Informationskompetenz. Nach einem zweiten Gespräch mit den Forschenden formulieren die Teams ihre Lösungsansätze, um für ihr Regionalfinale vorbereitet zu sein.

Regionalfinale und Intensivierung

2018 finden die vier Regionalfinale im Juni statt. Jedes Team präsentiert seine Idee auf Englisch und diskutiert anschließend mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft über Machbarkeit und Problempunkte ihres Lösungsvorschlags. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stimmen dann selbst darüber ab, welche drei Teams ihre Region beim Bundesfinale vertreten sollen.

Die 12 Teams, die dann beim Finale vertreten sein werden, bekommen jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro sowie ein Projektbudget von 500 Euro, mit dem sie ihre Ideen weiterverfolgen können.

Bundesfinale in Hamburg

Die von ihnen eigenverantwortlich erarbeiteten Lösungen stellen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Bundesfinales vor. Die Veranstaltungssprache ist dabei durchgängig Englisch. Im Diskurs mit hochrangigen und internationalen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft und anderen Schülerinnen und Schülern schärfen sie dabei nicht nur ihren Blick auf globale Zusammenhänge, sondern erleben auch, dass sie nicht nur Spielball der ökonomischen Realität sein müssen, sondern diese vielmehr eigenverantwortlich mitgestalten können. Die Schülerinnen und Schüler stimmen selbst über die beste Sieger-Idee ab und entscheiden somit, wer als Gewinner aus dem gesamten Wettbewerb hervorgeht.

Preisverleihung in Berlin

Die drei erstplatzierten Teams des Finales werden im Herbst zur offiziellen Preisverleihung in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen. Dort stellen sie vor hochrangigen Vertreter/innen des Ministeriums und geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nochmals ihre Lösungsideen vor, um für ihre Ansätze, die dringenden Probleme unserer Zeit zu lösen, zu werben.