Neue Portale/Neu in vascoda
Liebe Abonnentinnen, liebe Abonnenten,

dies ist die vierte Ausgabe von Fachportal-News. Fachportal-News kann von allen Fachportalen im vascoda-Kontext abonniert werden. Wenn Sie eigene Beiträge für Fachportal-News haben, schicken Sie diese bitte an den unten angegebenen Kontakt.


Neue Fachportale/ Neu in vascoda

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt Aufbau eines zentralen Fachportals für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften

vifabbi

Ein zentrales Internetportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften soll die bislang verstreute Fachinformation in diesen drei eng benachbarten Disziplinen bündeln und unter einer Suchoberfläche zusammenführen. Der Aufbau dieser „Virtuellen Fachbibliothek Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften“ (ViFa BBI) erfolgt mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Der Nutzer findet hier in Zukunft alle Möglichkeiten eines „one-stop-shop“ der Fachinformation vor: Mit einer einzigen Suchanfrage recherchiert er gleichzeitig in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten für gedruckte und elektronische Materialien, Internetressourcen und Fakteninformationen. Thematisches Browsing und Navigieren sind ebenso möglich wie die formale Suche nach Autoren oder Titelstichworten. Zum Service gehören außerdem Bestellmöglichkeiten für Monographien-, Zeitschriften- und Aufsatzliteratur sowie für elektronische Materialien, die als Datei oder Druckausgabe angefordert werden können.

Das Angebot richtet sich an Wissenschaftler, Studierende und bereits in der Praxis tätige Absolventen der Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften. Die Fachcommunity wird durch einen wissenschaftlichen Beirat an der Entwicklung des Portals beteiligt.
Durch den facettenreichen und in vielfacher Hinsicht propädeutischen Charakter der hier zusammengefassten Fachgebiete, die u.a. historische, betriebs- und sozialwissenschaftliche, sowie informationstechnologische Aspekte umfassen, ist die ViFa BBI auch interdisziplinär von Interesse. Deshalb ist auch jeder am Buch- Bibliotheks- und Informationswesen Interessierte aufgerufen, sich bei der Entwicklung zu beteiligen

Partner beim Aufbau des Portals:

  1. Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam
  2. Informationszentrum für Informationswissenschaft und –praxis der Fachhochschule Potsdam
  3. Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB) beim Deutschen Bibliotheksverband Berlin (DBV)
  4. Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg

und Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, die als DFG-Sondersammelgebietsbibliothek für das Fach „Informations-, Buch- und Bibliothekswesen“ die Entwicklung koordiniert.

Teilangebote sind schon jetzt online über die Homepages der beteiligten Einrichtungen verfügbar.

Links:               informationswissenschaften.fh-potsdam.de
                        forge.fh-potsdam.de/~BiB/neu/bibiz1024.htm
                        knb.bibliotheksverband.de
                        www.buchwiss.uni-erlangen.de
                        www.sub.uni-goettingen.de

Kontakt:        
Kristine Hillenkötter
SUB Göttingen
Tel.: 0551 / 39-3882
E-Mail:Kristine Hillenkötter

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VirTheo - die Virtuelle Fachbibliothek Theologie und Religionswissenschaft im Aufbau
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert bis zum 31.3.2008 den Aufbau der Virtuellen Fachbibliothek Theologie und Religionswissenschaft an der Universitätsbibliothek Tübingen.

Das erste bereits verwirklichte Teilprojekt ist die Schaffung eines Online-Zugangs zu der Datenbank Index theologicus (IxTheo), die seit 1994 aufgebaut wird und derzeit mehr als 300.000 Aufsatznachweise umfasst. Die Online-Ausgabe des IxTheo wird ständig aktualisiert und ist kostenlos unter http://www.ixtheo.de/ zugänglich.

Kontakt:
Volker Sühs
Universitätsbibliothek Tübingen
Tel.: 07071/29-74032
E-Mail: volker.suehs@ub.uni-tuebingen.de

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ViFa Musik in die vascoda-Suche integriert

vifamusik



ViFaMusik, das zentrale Informationsportal für die Musikwissenschaft, dessen Prototyp seit August 2006 online ist, ist jetzt auch über die vascoda-Suche recherchierbar. Derzeit stehen folgende Quellen über die vascoda-Metasuche zur Verfügung:

Kontakt:
Dirk Scholz
Bayerische Staatsbibliothek
Tel.: 089/28638 – 2447
E-Mail: dirk.scholz@bsb-muenchen.de


Neue Module / Neue Inhalte

Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa (www.vifaost.de)

Die ViFaOst ist auf das Open Source CMS Typo3 umgestiegen. Dies standardisiert und vereinfacht die verteilte Redaktion und die Eingabe von Texten im Hinblick auf die anstehende Verstetigung der Website. Mit dem Umstieg wird auch das von der Firma 3-point-concept entworfene Design umgesetzt.

vifaost

Entgegen dem bisherigen Einstieg in die ViFaOst, bei der die Website nach den Fachrubriken Geschichte, Politik und Gesellschaft, Sprache und Literatur sowie Kunst und Musik gegliedert war, wird neben dem neuen Design auch eine geänderte Navigationsstruktur realisiert. Die Navigation erfolgt nun nicht mehr nach Fächern, sondern nach Sourcetype. Bisher sind folgende Navigationspunkte angelegt: Bibliothekskataloge, Neuerwerbungen, Zeitschriften und Aufsätze, Internetressourcen, Fachdatenbanken und Bibliografien, Texte und Materialien sowie Fachservice, Diese Neuordnung wurde auch deshalb als notwendig angesehen, weil sich ein immer größerer Teil der ViFaOst-Angebote nicht oder nur unbefriedigend nach Fächern separieren ließ. Eine parallele oder untergeordnete fachliche Gliederung wurde zunächst zurückgestellt, ist jedoch noch in der Planung enthalten.

Kontakte:
Projektleitung
Dr. Gudrun Wirtz
Bayerische Staatsbibliothek
Tel.: 089/28638 – 2992
E-Mail: Gudrun.Wirtz@bsb-muenchen.de

Technische Koordination
Thomas Zirngibl
Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität
Tel.: 089/2180 5485
E-Mail: zirngibl@lrz.uni-muenchen.de

 

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Slavistik-Portal - Virtuelle Fachbibliothek Slavistik

slavistik

Das Slavistik-Portal bereitet sich auf den offiziellen Online-Gang vor. Im Rahmen des Projektes wird ein Fachinformationsführer (Slavistik-Guide), ein Neuerwerbungsdienst Slavistik und eine Metasuche über eine Reihe von slavistikrelevanten Katalogen und Datenbanken realisiert. Außerdem wird an der Universitätsbibliothek Bochum in Verbindung mit dem Slavistischen Seminar der Universität Bochum das Online-Tutorium LOTSE-Slavistik aufgebaut.

  • Der Slavistik-Guide beinhaltet mittlerweile 530 Internetquellen zu slawischen Sprachen und Literaturen sowie slawischer Volkskunde, die nach bibliographischen und bibliothekarischen Kriterien erschlossen sind.
  • Der Neuerwerbungsdienst Slavistik wird auf der Grundlage des Erschließungssystems BK (Basisklassifikation) für die Neuerwerbungen des SSG Slavistik der Staatsbibliothek Berlin aufgebaut.
  • Die Metasuche des Slavistik-Portals basiert auf der Software iPort und bietet eine komfortable Suche über die wichtigsten Kataloge und Datenbanken zur Thematik der slawischen Sprachen und Literaturen.
  • Die Webseiten des Slavistik-Portals werden (nicht zuletzt aus Verstetigungsgründen) mit dem Content Management System Typo3 aufgebaut.
  • Das Zusammenspiel der beiden Systeme (CMS Typo3 und iPort-Metasuche) wird durch eine spezielle Software (Bridge) realisiert. Auf diese Weise lassen sich eine Reihe von erweiterten Authentifizierungs- und Personalisierungsfunktionen in das Portal integrieren.

 

Kontakt:
Vladimir Neumann
Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz
Tel.: 030/266 – 3634
E-Mail: Vladimir Neumann

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Technische Neuerungen


Einsatz von Typo 3 und Zusammenspiel Typo3 und iPort-Metasuche

Bei der ViFaOst und beim Slavistik-Portal wird jetzt das Open Source CMS Typo3 eingesetzt. Beim Slavistik-Portal wird das Zusammenspiel von Typo3 und der iPort-Metasuche durch eine spezielle Software (Bridge) realisiert. Auf diese Weise lassen sich eine Reihe von erweiterten Authentifizierungs- und Personalisierungsfunktionen in das Portal integrieren.

Siehe dazu Rubrik Neue Module/Neue Inhalte

 

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Kooperative Verfahren

„Publikationen melden“ – Kollaborative Erschließung im Fachportal Pädagogik

fachportal paedagogik

Seit Anfang 2004 können Metadaten zu fachrelevanten Publikationen über die Eingabemaske „Publikationen melden“ an die Koordinierungsstelle der FIS Bildung Literaturdatenbank, der zentralen erziehungswissenschaftlichen Literaturdatenbank, gemeldet werden. Mit dem Online-Gang des Fachportal Pädagogik (August 2005) wird das Web-Tool über das Modul FIS Bildung im Fachportal angeboten. Zielsetzung ist dabei, das im disziplinspezifischen Umfeld vorhandene Potential zur Erschließung von Fachliteratur zur Vervollständigung der Literaturdatenbank zu nutzen. Erfahrungsgemäß sind es in erster Linie die Autoren selbst, die mit Hilfe dieses Dienstes das Interesse verfolgen, eigene fachrelevante Ressourcen (bis auf Artikelebene) formal und inhaltlich erschlossen in die Datenbank einzubringen und damit einer stärkeren Nutzung zuzuführen. An das Web-Eingabeformular, über das dieser Dienst ermöglicht wird, wurden bei der Einrichtung von Seiten der Fachportal-Redaktion folgende Anforderungen gestellt:

  • eine Web-basierte und nahtlose Integrationsmöglichkeit in das Fachportal Pädagogik,
  • Datenspeicherung in einem Format, das in das bestehende System importiert werden kann und den üblichen Workflow des FIS Bildung-Verbundes nutzt,
  • die Möglichkeit zur bibliographischen Beschreibung von Print- und Online-Dokumenten,
  • die Gewährleistung möglichst konsistenter Datensätze, die den Anforderungen des vorgegebenen Datenmodells gerecht werden,
  • eine Nutzerführung, die einerseits bibliothekarischen Laien die Dateneingabe ermöglicht und andererseits im Wesentlichen der bibliothekarischen Praxis entspricht,
  • möglichst geringer Zusatzaufwand hinsichtlich der Datenkonvertierung und der redaktionellen Nachbearbeitung,
  • die Nutzung der vorhandenen EDV-Infrastruktur,
  • die Gewährleistung von Barrierefreiheit gemäß den einschlägigen Vorgaben.

Die Anzahl der auf diesem Wege in die Datenbank übernommenen Einträge stieg seit der Einrichtung des Dienstes kontinuierlich an (2004: 100 Datensätze; 2005: 393; 2006: 694), macht aber insgesamt nur etwa 1% aller Neueinträge aus. Datensätze, die übernommen werden, müssen den fachlichen, formalen und qualitativen Sammelkriterien in der FIS Bildung-Policy entsprechen. Inkonsistente oder unvollständige Daten insbesondere bei den Quellenangaben unselbständiger Literatur verursachen einen permanenten zeitintensiven Kontroll- und Überarbeitungsaufwand. So werden wegen mangelnder Relevanz oder als Doublette insgesamt etwa 25% aller gemeldeten Datensätze vorab aussortiert. Der Aufwand je übernommenem Datensatz beläuft sich auf etwa 15 Minuten einer versierten Arbeitskraft.

Die Dateneingabe erfolgt durch den Nutzer in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten mit Hilfe von HTML-Formularen. Die serverseitige Skriptverarbeitung basiert dabei auf PHP. Der Aufbau der Seiten ist dynamisch und die Auswahl angezeigter Felder ist abhängig von den verschiedenen Dokumenttypen bzw. den ausgewählten Optionen, die auf den ersten Seiten abgefragt werden. Es werden nicht mehr Felder angeboten als zur Beschreibung des jeweiligen Dokumentes benötigt werden. Dies gehört, ebenso wie die Kontrolle auf die Plausibilität / Syntax eingegebener Daten, wo immer das möglich ist (URL, ISBN, ISSN etc.), zum Konzept der Nutzerunterstützung und der maximalen Fehlerreduktion. Beim Vorliegen etwa einer ISBN kann die Richtigkeit der Daten an Hand einer Hintergrundabfrage des DNB-OPAC geprüft und für die weitere Eingabe genutzt werden. Die Sacherschließung wird durch führendes Fragen unterstützt. Ein Basisvokabular wird auf verschiedene Weise zugänglich gemacht um die Eingabe zu unterstützen und den Nachbearbeitungsaufwand durch Normierung zu minimieren. Die freie Verschlagwortung ist selbstverständlich möglich.

Die Formularseiten werden nach dem Abschicken von einem Skript auf den Zustand der Variablen geprüft, der dann die entsprechenden Seiten zurückliefert. Im letzten Schritt werden alle eingegebenen Daten in der Syntax gelistet, in der sie abgespeichert werden. Die Speicherung erfolgt in einem definierten Format als Textdatei. Nach dem Speichern ist ein Zugriff auf die Daten über das Formular nicht mehr möglich. Die Zwischenspeicherung der Daten und das Weiterreichen von Formularseite zu Formularseite während der Eingabe geschieht in HTML-Formularfeldern des Typs „hidden“. Einführungstexte und kurze kontextbezogene Hilfstexte unterstützen die Nutzerführung. Daneben bietet auch die Vorbelegung mit Beispielwerten bei manchen Eingabefeldern Hilfestellung. Zur Nutzerunterstützung wird punktuell JavaScript eingesetzt. Hierbei handelt es sich um reine Komfortfunktionen ohne Bedeutung für die zentralen Funktionen der Anwendung. Im Bereich „Wartung“ haben Administratoren Zugriff auf die eingegebenen Daten. Ein Schalter „sichern“ kopiert die seit der letzten Sicherung geschriebene Datei in ein Backup-Verzeichnis. Daneben ist weder das Löschen der gesicherten Dateien vorgesehen, noch der direkte Zugriff auf die Datei, in welche die Anwendung aktuell schreibt. Schreiben und Löschen sind durch ein Locking-Verfahren abgesichert. Die so erzeugte Datei wird vierteljährlich heruntergeladen und nach formaler Prüfung zusammen mit den Daten aller FIS Bildung Kooperationspartner in das Redaktionssystem zur Bearbeitung importiert. Die geplanten Änderungen im FIS Bildung Workflow beim Datenbankaufbau und der Präsentation der Daten im Fachportal Pädagogik machen einen Wechsel der Datei basierten Datenspeicherung hin zu einer Datenbank basierten Lösung (MySQL) notwendig.

Kontakt:
Thomas Oerder
DIPF
E-Mail: oerder@dipf.de,

Dr. Norbert Kunz
DIPF
E-Mail: kunz@dipf.de

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Relaunch der Webseite der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft -
Einbindung von Ressourcen aus der Virtuellen Fachbibliothek AAC

shakespeare-gesellschaft


In Zusammenarbeit mit der SUB Göttingen wurde in den vergangenen Monaten die Webseite der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft vollständig überarbeitet. Die Inhalte werden nun mit dem Content-Management-System Typo3 gepflegt. Es wurde Wert auf Standardkonformität und barrierearme Zugänglichkeit gelegt. Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft bietet einen sogenannten Gateway an, in dem fachspezifische Informationen verfügbar sind. Dazu gehören auch Bibliographien von Neuerscheinungen sowie eine annotierte Bibliographie der Internetquellen zu Shakespeare und zur Frühen Neuzeit. Diese Bibliographien speisen sich automatisch aus den Katalogen der SUB Göttingen bzw. des GBV, aus dem Anglistik Guide und aus dem History Guide. Eine wichtige neue Funktionalität sind RSS-Feeds, die ebenfalls automatisch aus den Inhalten der Webseite generiert werden.

   http://www.shakespeare-gesellschaft.de

Die technische Betreuung der Webseite der Shakespeare-Gesellschaft ist ein Beispiel dafür, dass die SUB Göttingen als SSG-Bibliothek beginnt, Dienstleistungen für Fachgesellschaften und wissenschaftliche Arbeitsgruppen im Bereich des technischen und inhaltlichen Webmanagements aufzubauen und anzubieten.

Kontakt
Dr. Jens Mittelbach
SUB Göttingen
Tel: 0551 39-3494
E-Mail: Jens Mittelbach

 

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Voneinander Lernen

Swickis für Fachportale - Beispiel ViFaVet

swicky vet

Eine Suchmaschine, die bereits von Benutzern verwendete Suchbegriffe in einer „Suchwolke“ zeigt, kann sehr publikumswirksam sein. Zumal, wenn sie auf Fachausschnitte angepasst werden kann. Dies ist der Fall bei Swicki, welches unter Eurekster beschrieben ist und konfiguriert werden kann. Es ist möglich,  alle von Benutzerinnen und Benutzern gewählten Suchbegriffe zu übernehmen oder auszuwählen.

Zur fachlichen Begrenzung können sowohl URLs (zweckmäßig Domains) in unbegrenzter Anzahl ausgewählt werden, es können aber auch URLs ausgeschlossen werden.

Die Konfigurierung ist recht einfach, es müssen  allerdings immer wieder neue URLs und  Suchbebegriffe eingepflegt bzw. blockiert werden.

Das Swicki Veterinary Science wurde eingerichtet und in die Seite der Virtuellen Fachbibliothek Veterinärmedizin, allgemeine Parasitologie eingebunden.

http://veterinary-science-swicki.eurekster.com/

Wer ein Swicki einrichten will, sollte dies bald tun, damit ein Namen nicht von der Konkurrenz besetzt wird.

Kontakt:
Dr. Friedhelm Rump
Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule Hannover
Tel.: 0511/953 – 7110
E-Mail: friedhelm.rump@tiho-hannover.de

 

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Treffen der Projektbeiräte

vifasport

Beiratssitzung und Projekttreffen am 1./2. Februar 2007 in Köln

Anfang Februar 2007 kamen die Projektpartner der "Virtuellen Fachbibliothek Sportwissenschaft" (ViFaSport) in der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften (ZBS) an der Deutschen Sporthochschule Köln zu zwei Sitzungen zusammen: Am 1. Februar 2007 fand die erste Sitzung des Projektbeirates statt, am Folgetag schloss sich das 4. Treffen der Steuerungsgruppe des Projekts an.

Projektleiterin Dr. Heike Schiffer und Projektkoordinatorin Siw Waffenschmidt (beide ZB Sport) konnten am 1. Februar die Beiratsmitglieder Ralf Depping (UB Köln), Dr. Ulrike Mertz (TU München für die Arbeitsgemeinschaft Sportwissenschaftlicher Bibliotheken), Dr. Lutz Nordmann (Trainerakademie Köln), Prof. Dr. Jürgen Perl (Uni Mainz) und Christian Siegel (DOSB Frankfurt/Main) in Köln begrüßen. Das Beiratsmitglied Prof. Dr. Hans Joachim Teichler (Uni Potsdam) konnte leider nicht anwesend sein. Dem Projektbeirat wurde über die bisherigen Projektaktivitäten berichtet und ein Zeitplan für die weiteren Arbeiten bis zum geplanten Startschuss der ViFa Sport zum 18. dvs-Hochschultag im September 2007 vorgelegt. Die Beiratsmitglieder zeigten sich beeindruckt von den bisher geleisteten Arbeiten, insbesondere im terminologischen Bereich, und bestärkten die Projektpartner in den getroffenen Entscheidungen zur technischen Realisierung des Vorhabens. Die Beiratsmitglieder sagten den Projektpartnern vielfältige Unterstützung zu: Diese reicht von Mithilfe bei der Bekanntmachung des Projektes über die Zusammenarbeit bei der Usability-Prüfung des Portals bis hin zu hilfreichen Hinweisen in der Weiterentwicklung des Angebots.


Weitere Informationen zum Projekt und zu dessen Fortgang finden Sie im Internet demnächst ausführlich unter www.vifasport.de.

Kontakt:
Siw Waffenschmidt
Zentralbibliothek der Sportwissenschaften
Deutsche Sporthochschule Köln
Tel.: 0221- 4982-3390
E-Mail: waffenschmidt@dshs-koeln.de

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Veranstaltungen Ausblick

Gemeinsame Tagung IuK 2007 und ISI 2007


isi + iuk

Vom 30. Mai bis 1. Juni finden in Köln die 13. Jahrestagung der IuK Initiative Wissenschaft, IuK 2007, und das 10. Internationale Symposium für Informationswissenschaft, ISI 2007, statt. Die IuK-Tagung widmet sich der Frage "Form folgt Funktion? Anforderungen, Wirklichkeit und Entwicklungsperspektive der Informationsversorgung in den Wissenschaften". Diskutiert werden die Anforderungen der Nutzer, zum Beispiel der Informationsbedarf in den Wissenschaften oder Ergebnisse aus Nutzerbefragungen und Studien sowie Herausforderungen wie Hindernisse und Barrieren, Lücken im wissenschaftlichen Informationsangebot, rechtliche, organisatorische und technische Hemmnisse. Zudem sollen praktische Erfahrungen thematisiert und Beispiele für nutzergerechte Informationsangebote sowie erprobte Lösungsansätze vorgestellt werden. Nicht zuletzt werden Entwicklungsperspektive wie Ideen für innovative Informationsangebote und Dienstleistungen angesprochen.
Wie auch bei der IuK 2006 (der Tagungsband erscheint im Mai), werden Beiträge aus dem Kontext der Fachportale vertreten sein. So wird sich ein Beitrag mit der Entwicklung eines gemeinsamen Modells der Informationsarchitektur für Fachportale beschäftigen.

Themen der ISI unter dem Motto "Open Innovation - neue Perspektiven im Kontext von Information und Wissen" sind unter anderem Open Source und Open Access als Grundlage neuer Organisations- und Geschäftsmodelle, der Einfluss von Open Innovation auf Wissensrepräsentation, -organisation und -management, Information Retrieval und Informationsvermittlung, Informationskompetenz für das Agieren in der digitalen Welt sowie Social Software und Web 2.0: Potenziale für eScience.

Die Anmeldung zur gemeinsamen Tagung ist unter
http://www.iuk2007.de/index.php?id=26
möglich. Bis zum 15. April gilt der Frühbucherrabatt.

Weitere Informationen: http://www.iuk2007.de

 

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Gemeinsamer Workshop der vascoda AG QME und Themenblock 5 zum Thema Nutzungsevaluationen und Usability

Am 3. und 4. Juli 2007 findet in Hamburg ein Workshop zum Thema „Nutzungsevaluationen und Usability“ statt.

Details werden zu gegebener Zeit über die vascoda-Listen bekannt gegeben.

Kontakt:
Dr. Tamara Pianos, ZBW
Tel.: 0431 8814-365
E-Mail: t.pianos@zbw.eu

 

Veranstaltungen Rückblick


Bericht über den vascoda Workshop „Sammlungsbeschreibungen und Nationallizenzen“

Termin: 5.+6. März 2007
Ort: SUB Göttingen (Neubau)

1. Teil: Sammlungsbeschreibungen

Am 5. und 6. März 2007 fand an der SUB Göttingen der Workshop „Sammlungsbeschreibungen und Nationallizenzen“ statt. Diese Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert und durchgeführt von den vascoda Teilprojekten „Metadaten, Standards, Heterogenitätsbehandlung“, „Koordinierung und Optimierung der Contentbeschaffung im Rahmen von vascoda (KoOptContent)“ und „Übergreifende Strukturen und Aufgaben der Fachportale“.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in den Workshop stand zunächst das Thema Sammlungsbeschreibungen auf der Tagesordnung. vascoda bietet bereits seit Herbst 2006 Sammlungsbeschreibungen (Collection Level Descriptions – CLDs) an. Ziel derselben ist es, sowohl den Nutzern von vascoda als auch den vascoda-Partnern einen besseren Überblick über die eingebundenen Fachangebote anzubieten. Das Anliegen der Vorträge dieses Workshops war es, die vascoda-Community über den aktuellen Stand hinsichtlich der CLDs zu unterrichten, auf neue Aspekte hinzuweisen und gemeinsam mit den vascoda-Partnern Ideen für eine nachhaltige Entwicklung gemeinsam zu diskutieren.
Zu Beginn des Blockes Sammlungsbeschreibungen gab Justine Haeberli (SUB Göttingen) eine kurze Einführung und einen allgemeinen Überblick in die Thematik. Speziell wies sie auf Konzept, Umsetzung und Darstellung der Sammlungsbeschreibungen hin. Ein weiterer wichtiger Aspekt Ihres Vortrags war die Notwendigkeit, Qualitätssicherung für die CLDs zu gewährleisten.
Das CLD-Tool wurde im Anschluss von Henning Manske (SUB Hamburg) präsentiert. Es bildet die technische Basis für die Erstellung der Sammlungsbeschreibungen der Fachcluster, Fachportale und Module. Im Fokus dieses Vortrags standen zum einen die geplante Weiterentwicklung des Tools, u.a. die Bereiche Mandantenfähigkeit, Versionsverwaltung und Benutzerrechte. Zum anderen ging es um technische Szenarien, wie die Sammlungsbeschreibungen lokal in die Angebote der einzelnen Angebote (Fachportale) eingebunden werden können. Die präsentierten verschiedenen Varianten per Verlinkung (mit und ohne Stylesheet-Datei), per XML-Schnittstelle oder HTML-Templates stießen auf großes Interesse im Publikum.
Im Anschluss an diesen eher technischen Vortrag ging es mit der vascoda-Fächerliste um eine Thematik, die sich mittelbar aus der CLD-Thematik entwickelt hat. Die Fächerliste soll einen fachlichen Einstieg in vascoda gewährleisten. Matthias Schulze (SUB Göttingen) präsentierte die Ergebnisse einer Umfrage unter den Fachportalen zur Fächerlistenthematik und stellte die auf Basis dieser Umfrage erstellte Fächerliste vor. In der sehr regen Diskussion, die sich im Anschluss an den Vortrag entwickelte, stand vor allem die Problematik der Einbindung regional ausgerichteter Fachportale und die Zuordnung der Fachportale zu den einzelnen Fächern im Mittelpunkt.
Den Abschluss des ersten Workshopteils bildete eine Präsentation von Heike Neuroth (SUB Göttingen), die – anknüpfend an die von Henning Manske zuvor skizzierten technischen Varianten – Konzepte für lokale Integration der Sammlungsbeschreibungen und auch für die Nachhaltigkeit des CLD-Tools vorstellte. Diese Konzepte beziehen sich einerseits auf das CLD-Tool, andererseits aber auch auf die Daten im CLD-Tool (die Beschreibungen) selbst. Eine Nachnutzung ist dabei durch vascoda-Fachportale, andere Partner (wie etwa DBIS) sowie andere Dienste (wie etwa zvdd) denkbar.

2. Teil: Nationallizenzen

Der zweite Teil des Workshops, der unter der Überschrift „Nationallizenzen“ stand, wurde mit einem technischen Teil eingeleitet, bei dem Mechanismen für den gesicherten Zugriff auf lizenzpflichtige Ressourcen vorgestellt wurden. In einer allgemein gehaltenen Einführung in die Shibboleth-Technologie ging Ato Ruppert (UB Freiburg) auf die Rahmenbedingungen für Authentifizierung und Autorisierung ein, die im Umgang mit Datenbankanbietern relevant sind.
Neben der Rolle des DFN-Vereins als zentralem Vertragspartner für die Anwender und Anbieter waren die Qualitätsanforderungen an das Identity-Management wichtige Aspekte. Aus der Diskussion wurde klar, dass die IP-Authentifizierung aber auf längere Sicht parallel noch beibehalten werden muss, da beispielsweise auf absehbare Zeit nicht alle Anbieter die Shibboleth-Prozedur werden unterstützen können.

Gerald Steilen (VZG Göttingen) stellte im Anschluss ein Anwendungsszenario für Shibboleth im Zusammenhang mit der Einzelnutzerregistrierung bei den Nationallizenzen vor, die derzeit neu aufgesetzt wird. Auch skizzierte er Nachnutzungsmöglichkeiten für die Fachportale.

Der zweite Tag begann mit einem Bericht über die Aktivitäten bei der Aushandlung von Nationallizenzen durch Hildegard Schäffler (BSB München). Besonderes Interesse fanden die Informationen zur aktuellen Förderrunde, zum gerade anlaufenden Anmeldeverfahren für die neu verhandelten Produkte und zu den Perspektiven des Programms für laufende Zeitschriften sowie zu Strukturfragen.

Zwei weitere Vorträge behandelten die Einbindung kostenpflichtiger Ressourcen in die Angebote von Fachportalen. Am Beispiel des Fachportals Chronicon zeigte Gregor Horstkemper (BSB München) wie IP-Ranges aus der Nationallizenzanmeldung für die Einbindung von Nationallizenzen-Ressourcen in die Fachportale genutzt werden können.

Bei der Einbindung der über Nationallizenzen beschafften Datenbanken von Cambridge Scientific Abstracts (CSA) übernimmt das IZ Sozialwissenschaften die Rolle des Service Providers und kann in der Folge diverse Angebote zu diesen Datenbanken anbieten. Max Stempfhuber (IZ Soz Bonn) erläuterte unter anderem den Einsatz von Crosskonkordanzen, um heterogene Schlagwörtervokabulare zur Suche zu nutzen.

Die kooperativen Erschließungsmöglichkeiten in EZB, DBIS und ZDB waren Gegenstand der Vorträge von Martin Scheuplein (UB Regensburg) und Johann Rolschewski (ZDB Berlin). In der Diskussion zeigte sich nochmals die Notwendigkeit, bei den Collection Level Descriptions auf die Beschreibungstexte von DBIS zurückzugreifen, wobei für die CLD auch eine englische Fassung zu erstellen ist.

Zum Abschluss wurde durch Antje Blomeyer (BSB München) die weitere Koordination zwischen den Fachportalbetreibern, den Fach-Arbeitsgruppen und der AG Content für das weitere Vorgehen bei der Einbindung von Informationsressourcen in das vascoda-Zentralportal angesprochen. Das vascoda-Content-Projekt fungiert als Anlaufstelle für die Übernahme der Verhandlungen bezüglich der Einbindung in vascoda, wenn der Fachportalbetreiber diese Aufgabe nicht selbst übernehmen möchte.

Auf dem Workshop wurden mit der Fächerliste und der Nachnutzung der Collection Level Descriptions wichtige Aspekte behandelt, die vorläufig verabschiedet werden konnten. Außerdem konnten die Fachportalbetreiber wichtige Informationen zu den Nationallizenzen und zur Einbindung von Ressourcen mit nach Hause nehmen. Die Präsentationen des Workshops sind zu finden im dl-forum.

Kontakt:
E-Mail: Matthias Schulze , SUB Göttingen
E-Mail: Justine Haeberli , SUB Göttingen
E-Mail: Antje Blomeyer,  BSB München

 

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GEO-LEO erläutert Fachreferenten und Bibliothekaren die Informationsangebote der Virtuellen Fachbibliothek

geo-leo

Unter dem Titel „Virtuelle Fachbibliothek GEO-LEO – Keimzelle zur Bündelung geowissenschaftlicher Informationsangebote“ hat GEO-LEO im März zu einem Informationstag in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek in Göttingen eingeladen. Das GEO-LEO-Team hatte dabei besonders die Fachreferenten und Bibliothekare der geo- und montanwissenschaftlichen Spezialbibliotheken angesprochen, um sie als potentielle Multiplikatoren mit den Funktionen von GEO-LEO vertraut zu machen. Die Veranstaltung war zugleich eine Fortbildung der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins deutscher Bibliothekare (VDB).
Im ersten Teil informierte das GEO-LEO-Team die etwa 40 Teilnehmer zunächst über die Entwicklungsgeschichte und Konzeption der Virtuellen Fachbibliothek. Die Redner stellten dann die einzelnen Funktionen des und die Benutzung des Portals im einzelnen Portals vor. Die abschließenden Vorträge zeigten Entwicklungsperspektiven und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf. GEO-LEO möchte zum einen weitere Datenbanken und Bibliothekskataloge einbinden um das Angebot noch attraktiver zu machen, zum anderen mit der Publikationsplattform GEO-LEOe-docs das Open Access Prinzip in die Fachgemeinde tragen. Verschiedene Modelle der kooperativen Zusammenarbeit wurden vorgestellt.
Im anschließenden Praxisteil erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit, GEO-LEO selber im Detail auszuprobieren. Sie konnten die verschiedenen Recherche-Möglichkeiten testen und  zusätzliche Funktionen, wie den Alert-Dienst und den Export von Datensätzen in verschiedene Bibliographieprogramme ausprobieren. Auch mit dem Workflows zum Einstellen und Archivieren von Dokumenten in GEO-LEOe-docs machten sich die Teilnehmer vertraut. Veranstalter und Teilnehmer nutzen abschließend die Gelegenheit zu einer intensiven Diskussion über mögliche Weiterentwicklungen und Kooperationen. Das Programm des Workshops und die Präsentationen werden demnächst auf GEO-LEOe-docs online gestellt.

Kontakt
Dr. Andres Quast
SUB Göttingen
Tel: 0551-39 4255
E-mail: quast@mail.sub.uni-goettingen.de

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Themen-Schwerpunkte

DDC- Einsatzmöglichkeiten der DDC in Fachportalen

Diese Checkliste beleuchtet Lizenzfragen zum Einsatz der DDC in Fachportalen.


Die grundlegende Lizenzsituation:

  • Die DNB hat eine Übersetzungslizenz für die DDC erworben. Mit dieser Lizenz ist das Recht verbunden innerhalb von Deutschland die gedruckte deutsche Version sowie Lizenzen für die deutschsprachige Version der DDC zu vertreiben. Das deutsche Pendant zu WebDewey ist das Melvil-Paket (http://melvil.d-nb.de/) der DNB. Es beinhaltet die Werkzeuge MelvilClass und MelvilSearch sowie eine XML-Schnittstelle für den Datenaustausch. Bei MelvilClass handelt es sich um eine elektronische Ausgabe der DDC deutsch. Seine Lizenzbedingungen orientieren sich eng an OCLCs Lizenzbedingungen für WebDewey.
  • Bei der Erschließung mit der DDC gibt es keine Einschränkungen. Notationen und ihre Klassenbenennungen dürfen auf Datensatzebene gemeinsam gespeichert werden.
  • Im Retrievalprozess ist sowohl die Suche nach Notationen als auch nach Klassenbenennungen und Registereinträgen ohne Einschränkungen erlaubt. Erst bei der Anzeige der Ergebnisse gelten die im nächsten Absatz beschriebenen Einschränkungen.
  • Lizenzrechtliche Einschränkungen ergeben sich immer dann, wenn mehr als die ersten drei Stellen der DDC Notation gemeinsam mit den Klassenbenennungen in Diensten ohne lizenzrechtliche Regelung zur Nutzung bereit gestellt werden (gilt also für alle öffentlichen Angebote). Bei der Anzeige der DDC in den offenen Diensten (z.B. ViFa Portal) dürfen die ersten drei Stellen der DDC Notation und deren Klassenbenennungen gemeinsam angezeigt werden. Ab der vierten Stelle ist es nicht erlaubt Notationen und Klassenbenennungen gemeinsam anzuzeigen.
  • Bei der Anzeige der DDC in Portalen muss das Copyright von OCLC an prominenter Stelle gut sichtbar platziert sein. Dabei ist eine festgelegte Formulierung zu verwenden: "Dewey, Dewey Decimal Classification und WebDewey sind eingetragene Warenzeichen des OCLC Online Computer Library Center, Inc. Die Dewey-Dezimalklassifikation ist urheberrechtlich geschützt. (c) 2003-2007 OCLC Online Computer Library Center, Inc. Used with Permission.”
  • Das Erstellen von Konkordanzen von und zur DDC erfordert eine Absprache mit OCLC, eine besondere Lizenz dafür gibt es nicht. In dem Lizenzvertrag zwischen DNB und OCLC für die Übersetzung ist die Verlinkung der SWD mit der DDC verankert, was im Projekt CrissCross durchgeführt wird; daher musste für CrissCross kein besonderer Lizenzvertrag abgeschlossen werden. Die Verwendung der DDC durch die DNB ist zeitlich begrenzt für die Laufzeit der 22. Ausgabe der DDC (voraussichtlich bis 2010) und muss danach neu verhandelt werden. Ein Mapping zwischen RVK und DDC scheiterte bisher an Problemen bei der Bereitstellung der Daten durch OCLC. Die Nachnutzung der Ergebnisse aus CrissCross setzt die Lizenzierung der DDC voraus.
  • vascoda: in diesem Fall muss für das Portal eine Melvil-Lizenz vorliegen, damit die Suche und die Anzeige für die DDC Deutsch im zentralen Portal abgedeckt sind. Diese wird für 2007 von DNB zur Verfügung gestellt.

Möglichkeiten und Einschränkungen für Fachportale
Die Lizenzregeln für den Einsatz von DDC-Deutsch in Fachportalen sind komplex. Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen der Erschließung mit der DDC und der Verwendung und Anzeige von der DDC in Online-Angeboten, z.B. in Rechercheoberflächen.

  • Grundsätzlich gilt, dass dort wo mit Hilfe von MelvilClass erschlossen wird, dieser Dienst auch lizenziert werden muss. Ansonsten sind für die Erschließung keine besonderen Richtlinien einzuhalten.
  • In den Fällen, wo das Fachportal nur von einer Institution betrieben und verwaltet wird, reicht es aus, dass die betreibende Institution Melvil lizenziert. Dadurch wird auch das Recht erworben, die DDC in eigenen Rechercheoberflächen und sonstigen Onlineangeboten zu verwenden. Eine Nachnutzung der DDC-Daten durch andere Institutionen und in deren Onlineangeboten ist nicht gestattet.
  • Wird das Fachportal kooperativ von mehreren Institutionen betrieben, wo jede Institution DDC im Onlineangebot und für die Recherche einsetzen will, muss das Fachportal eine sog. Verbundlizenz (http://melvil.d-nb.de/#networklicence) erwerben. Dies ist ein besonderes Angebot für Verbundzentralen und andere Organisationen mit verteilter Struktur, wo nur wenig mit DDC erschlossen wird, die DDC aber allen angeschlossenen Organisationen für die Suche zur Verfügung stehen soll, während MelvilClass in der Organisationszentrale als Erschließungsinstrument verwendet werden kann.
  • Als Beispiel wurde das Goethe-Institut genannt, bei dem eine Verbundlizenz alle verteilten Standorte abdeckt: In München wird erschlossen, aber alle anderen Standorte dürfen DDC für die Recherche einsetzen.

Einige exemplarische Situationen aus der ViFa Community

  • Geo-Leo: Kooperation von 2 Einrichtungen, Projektleitung bei der einen Einrichtung, technischer Betrieb bei der anderen. Benötigen beide eine Lizenz, weil 2 Institutionen beteiligt sind, falls nein, wer benötigt die Lizenz? Antwort: Sofern beide DDC in ihrem Webangebot verwenden wollen, müssen beide die DDC lizenzieren.
  • BBI: Kooperation von 5 Partnern. DDC kommt voraussichtlich nur im Retrieval zum Einsatz über Konkordanzen. Wer benötigt Lizenzen, Geschäftstelle, techn. Betreiber, techn. Dienstleister? Antwort: Jeder Partner, der DDC in seinem Webangebot verwendet, muss eine Lizenz besitzen.

Datentausch (z.B. OAI, Z39.50/SRU, Weitergabe als Datei):

  • Dürfen Datensätze die Notationen und deren Klassenbenennungen enthalten an anonyme Nutzer abgegeben werden? Antwort: Nein.
  • Welchen Bedingungen unterliegt der Datentausch mit bekannten Partnern (Beispiel Netzwerk Geschichte) Antwort: Wenn der bekannte Partner auch die DDC lizenziert hat, ist ein Datenaustausch unproblematisch. Sonst dürfen nur Notationen oder nur Klassenbenennungen weitergegeben werden (sofern es unterhalb der dritten Ebene ist).

 

  • Andere Sprachvarianten sind grundsätzlich nicht von der DNB lizenziert. Bei Bedarf sind direkte Verhandlungen der Interessenten mit OCLC notwendig.
  • Eine mögliche Lösung der Lizenzfrage für alle Fachportale, die im Rahmen von vascoda betrieben werden, wäre, dass vascoda dem Konsortium DDC Deutsch beiträte und dann durch eine Verbundlizenz sämtliche Institutionen im vascoda-Suchraum die Verwendung der DDC in ihren Onlineangeboten ermöglichte. Die vertragliche Regelung müsste in diesem Fall gesondert untersucht werden.

Komplexe Fragen und Hinweise zum Einsatz der DDC

  • Wird die DDC als Teil eines komplexen Systems von Sacherschließungselementen eingesetzt, die über Konkordanzen miteinander vernetzt sind, dann entsteht daraus eine umfassende Wissensbasis. Unterliegt diese Wissensbasis so lange die DDC in sie eingebunden ist, den Lizenzbestimmungen der DDC? Antwort: Dies muss mit OCLC als Eigentümer geklärt werden; die DNB kann zurzeit keine verbindliche Aussage machen.
  • Bei der Erschließung mit der DDC gebildete synthetische Notationen haben keine eigene, feststehende Klassenbezeichnung. In der Regel kann für diese Systemstellen nur intellektuell eine Klassenbenennung definiert werden. Wie werden derartige DDC-Stellen beim Browsing verbal wiedergegeben? Antwort: In MelvilSearch tauchen sie nur als „Treffer in dieser Klasse und ihren Unterklassen“ auf und haben somit keine eigene Klassenbenennung.

Kontakt:

Stefan Farrenkopf , SUB Göttingen
E-Mail: Stefan Farrenkopf

Dr. Lars G. Svensson, Deutsche Nationalbibliothek
E-Mail: Lars Svensson

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Verschiedenes/ Lesetipps

Online-Umfrage des Fachportals Pädagogik
Vom 22. Januar bis 9. Februar 2007 wurde beim Fachportal Pädagogik eine Online-Umfrage durchgeführt. Ziel war es, die Akzeptanz von bestehenden Angeboten der Fachinformation in der Erziehungswissenschaft und mögliche Entwicklungsperspektiven zu eruieren. Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, wurden Nutzer - und auch gezielt Nichtnutzer - des Fachportals Pädagogik zur Teilnahme eingeladen. Die Fragen bezogen sich zum einen auf die Übersichtlichkeit und Nutzerführung, zum anderen auf Qualität, Umfang sowie auf die Vielfalt der angebotenen Fachinformationen.

Mit Durchführung und Auswertung der Umfrage wurde die externe Firma IMAC beauftragt. Die Redaktion des Fachportals Pädagogik bedankt sich daneben bei allen beteiligten Institutionen, welche die Information über die Umfrage unterstützt haben. Die Beteiligung an der Umfrage fiel insgesamt sehr erfreulich aus. Ergebnisse der Auswertung sind für Mai 2007 zu erwarten.

Kontakt:
Dr. Norbert Kunz
DIPF
Tel.: 069/24708 – 302
E-Mail: kunz@dipf.de

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Artikel zu Fachportalen etc.

Norbert Kunz: Das Fachportal Pädagogik des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung. In: Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 12, S. 1393-1407.

Volker Michel: Das Konzept "Virtuelle Fachbibliothek" - Resümee und Ausblick. In: ABI-Technik 26 (2006), H. 4, S. 245-252.

 

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Kontakt / Fragen / Anregungen / Informationen für die nächste Ausgabe etc.


Dr. Tamara Pianos
vascoda-Projekt Wissenstransfer für Fachportale
ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
Tel.: 0431 8814-365
Fax: 0431 8814-520
Mail an Tamara Pianos

 

März 2007

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