Neue Portale/Neu in vascoda
Liebe Abonnentinnen, liebe Abonnenten,

dies ist die fünfte Ausgabe von Fachportal-News. Fachportal-News kann von allen Fachportalen im vascoda-Kontext abonniert werden. Wenn Sie eigene Beiträge für Fachportal-News haben, schicken Sie diese bitte an den unten angegebenen Kontakt.


Neue Fachportale/ Neu in vascoda

1. ViFaBio: Virtuelle Fachbibliothek Biologie
2. b2i: Bibliotheks-, Buch-, und Informationswissenschaften
3. Propylaeum: Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften
4. Slavistik-Portal: Virtuelle Fachbibliothek Slavistik

ViFa Bio

Virtuelle Fachbibliothek Biologie

Die Virtuelle Fachbibliothek Biologie, vifabio, ist am 30.3.07 online gegangen und kann nun unter www.vifabio.de erreicht werden.

vifabio ist ein Portal, das für Biologinnen und Biologen in Forschung, Lehre und Studium aber auch für naturkundlich Interessierte biologische Literatur und Fachinformation leicht auffindbar macht.

Integriert sind Bibliothekskataloge, ausgewählte Internetquellen, Elektronische Zeitschriften, Datenbanken und Volltextdokumente.

vifabio ist ein Projekt der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main, die bereits seit Jahrzehnten die Sondersammelgebiete Biologie, Botanik und Zoologie betreut.
Weitere Projektpartner sind:

  • die Bibliothek des Botanischen Gartens und Botanischen Museums (BGBM) Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin,
  • die Bibliothek des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben,
  • die Bibliothek des Naturhistorischen Museums (NHM), Wien,
  • BioLib - Kurt Stübers Online-Bibliothek sowie
  • der Verband Deutscher Biologen und biologischer Fachgesellschaften (vdbiol).

Details zum Angebot:
Der Virtuelle Katalog Biologie umfasst zurzeit den Fachausschnitt Biologie des Online-Katalogs (OPAC) der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main und den retrodigitalisierten Katalog der Senckenbergischen Bibliothek, einer der beiden Vorläuferbibliotheken der Universitätsbibliothek. Außerdem sind die Bibliothekskataloge der Projektpartner aus Berlin und Gatersleben im Virtuellen Katalog eingebunden. In Planung ist die Anbindung des Katalogs des Naturhistorischen Museums, Wien. Mit einer Suchanfrage können die vier Kataloge parallel durchsucht werden.

Zurzeit sind ca. 800 qualitätskontrollierte Internetquellen aus allen Teilgebieten der Biologie in einer Datenbank erfasst und beschrieben. Zugänglich sind die Webangebote über vielfältige Suchmöglichkeiten oder durch Blättern nach Thema, Ressourcentyp oder geographischem Bezug.

Die mehr als 300 biologischen Online-Datenbanken unter den Internetquellen sind auch gezielt über den Menüpunkt Datenbanken erreichbar. Viele sind kostenfrei über das Internet zugänglich. Ausführliche Erläuterungen erleichtern die Nutzung der Nationallizenzen, die viele neue Zugriffsmöglichkeiten auf relevante biologische Publikationen und Datenbanken bieten. Für die wichtigen Datenbanken Biological Abstracts und Zoological wird in Kürze für Nutzerinnen und Nutzer, die nicht über eine Universität oder andere Einrichtungen Nutzungsrechte haben, ein pay-per-use Zugang eingerichtet.

In Zusammenarbeit mit der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek ist über die vifabio ein einfacher Zugriff auf die gerade im Bereich der Biologie besonders wichtige Publikationsform der elektronischen Zeitschrift möglich. Zurzeit sind ca. 1950 biologische Zeitschriften verzeichnet. Je nach Ihrem Standort ist teilweise der direkte Online-Zugriff auf den Volltext möglich. Dokumentlieferdienste und Fernleihverkehr bieten in anderen Fällen Zugang zum Text.

Zu den weiteren bereits integrierten Angeboten gehört Kurt Stübers BioLib, eine digitale Sammlung von historischen Büchern aus der Biologie und nahe verwandten Fachgebieten. Die Digitalisate sind auf dem Dokumentenserver edocs der UB Frankfurt abgelegt und dauerhaft archiviert; sie können nun als PDF komplett heruntergeladen werden.

Über Links zum Projektpartner vdbiol (Verband deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V.) ist darüber hinaus ein schneller Zugang zu biologisch interessanten Terminen, Studiengängen und Jobangeboten gewährleistet.

Kontakt:
Virtuelle Fachbibliothek Biologie
vifabio@ub.uni-frankfurt.de

Dr. Judith Dähne
Tel.: 069/798-39217
E-Mail: j.daehne@ub.uni-frankfurt.de
Dr. Gerwin Kasperek
Tel.: 069/ 798-39365
E-Mail: g.kasperek@ub.uni-frankfurt.de

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vifab2i

Wissenschaftsportal b2i
Seit dem 8. Mai 2007 ist b2i, das zentrale Wissenschaftsportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften, online. Sein Name „b2i“ fasst die Anfangsbuchstaben der beteiligten drei Wissenschaftsdisziplinen zusammen.

Partner:
Das Fachportal wird kooperativ entwickelt von:

  • der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) als zuständiger Sondersammelgebietsbibliothek (Projektleitung),
  • dem Informationszentrum für Informationswissenschaft und –praxis (IZ) der Fachhochschule Potsdam,
  • dem Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam,
  • dem Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB) beim Deutschen Bibliotheksverband Berlin
  • und der Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Angebote:
Nach dem Vorbild der virtuellen Fachbibliotheken  bündelt b2i Fachinformation, Datenbanken und Bibliothekskataloge der Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften und macht sie über eine gemeinsame Oberfläche bequem und komfortabel zugänglich. Eine integrierte Metasuchfunktion ermöglicht die gleichzeitige Recherche in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten für gedruckte und elektronische Materialien, qualitätskontrollierten Internetressourcen und Fakteninformationen. Zum Service gehören außerdem Bestellmöglichkeiten für Monographien-, Zeitschriften- und Aufsatzliteratur sowie für elektronische Materialien, die als Datei oder Druckausgabe angefordert werden können. Damit wird b2i für Interessierte aus Wissenschaft, Studium und Praxis zu einem interdisziplinären „one-stop-shop“ der Fachinformation.

Auch Volltexte gehören zum Angebot von b2i. Eingebunden sind bereits jetzt der Potsdamer Volltextserver INFODATA eDepot und der GOEDOC-Dokumentenserver der SUB Göttingen.
Thematisch erschlossene Nachweise auf Artikelebene bieten die informationswissenschaftliche Datenbank INFODATA und der spezifische Fachausschnitt „Informations-, Buch- und Bibliothekswesen“ aus der Aufsatzdatenbank Online Contents (OLC-SSG). Für die Buch- und Bibliothekswissenschaft verbessert sich die Nachweissituation erheblich durch die Einbindung der nunmehr erstmals in elektronischer Form verfügbaren „Bibliographie zur Buch- und Bibliotheksgeschichte (BBB) und des von Bernhard Fabian herausgegebenen „Handbuch der historischen Buchbestände“, das in Form eines interaktiven Wikis kostenfrei zugänglich gemacht wird. Der „b2i Guide“ enthält eine Sammlung von intellektuell erschlossenen, fachrelevanten Internetquellen, in die auch die Fachausschnitte aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und des Datenbank-Informationssystems (DBIS) eingebunden sind. Beiträge zu aktuellen Fachthemen aus der Bibliotheksszene ergänzt das Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken.

Kontakt:
Kristine Hillenkötter
Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Tel.: 0551 / 39-3882
E-Mail: hillenkoetter@mail.sub.uni-goettingen.de

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ViFa Propylaeum

Propylaeum  www.propylaeum.de
Seit Ende März ist die Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften online.

Ziele :
Propylaeum bietet neue Recherche-, Informations- und Publikationsmöglichkeiten sowie einen direkten Zugang zu elektronischen Primär- und Sekundärquellen und soll als zentrale Plattform für die altertumswissenschaftliche Lehre und Forschung etabliert werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit können die Angebote in gebündelter und aufbereiteter Form, sowohl fachspezifisch als auch fachübergreifend, nutzen.

Disziplinen:
Zunächst sind folgende fünf Disziplinen vertreten: Ägyptologie, Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, sowie Vor- und Frühgeschichte. Geplant ist die Integration der Byzantinistik, der Mittel- und Neulateinischen Philologie und später des Alten Orients.

Partner:
Folgende Institutionen sind verantwortlich für Konzeption, Entwicklung und Betrieb des Portals:

  • Bayerische Staatsbibliothek München
  • Universitätsbibliothek Heidelberg
  • Institut für Klassische Philologie der Humboldt Universität Berlin
  • Deutsches Archäologisches Institut Berlin (DAI)
  • Lehrstuhl für Alte Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt

Das Projekt Propylaeum wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Angebote :

  • Literaturrecherche (Monographien und Aufsatztitel) und Quellenrecherche in Bibliothekskatalogen, Neuerwerbungslisten, elektronischen Zeitschriften und Datenbanken.
  • Zugriff auf elektronische Ressourcen, z. B. Internetquellen (über KIRKE bzw. SISYPHOS) und digitalisierte historische Literatur aus früheren Jahrhunderten.
  • Möglichkeit des kostenfreien elektronischen Publizierens für alle der genannten fünf Fächer innerhalb der Publikationsplattform Propylaeum-DOK nach den Prinzipien des Open Access.
  • Ein weiteres Anliegen ist der wissenschaftliche Austausch: Hierzu gehört ein Fachforum mit aktuellen Meldungen und Veranstaltungstipps. In Planung ist die Einrichtung von Themenportalen, in denen bestimmte Wissensgebiete umfassend vermittelt werden sollen, sowie der Aufbau von E-Learning-Modulen.

Die Website ist derzeit noch ein Prototyp. In den nächsten Monaten wird, neben dem Ausbau der bestehenden Module, besonders die Arbeit an einer übergreifenden Metasuche-Funktion im Vordergrund stehen.

Kontakt:
Dr. Maria Effinger
Universitätsbibliothek Heidelberg
Tel.: 06221 54 3561
E-Mail: Effinger@ub.uni-heidelberg.de

Dr. Monika Moravetz-Kuhlmann
Bayerische Staatsbibliothek München
Tel.: 089 28638-2304
E-Mail: monika.moravetz-kuhlmann@bsb-muenchen.de

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Slavistik-Portal

Slavistik-Portal
Die Virtuelle Fachbibliothek Slavistik / Slavistik-Portal ist seit Anfang Mai online.

Das Portal beinhaltet folgende Module:

  • Fachinformationsführer Slavistik (Slavistik-Guide) - eine Sammlung qualitativ hochwertiger, wissenschaftlich relevanter Internetquellen des Faches, die nach bibliographischen und bibliothekarischen Standards erschlossen sind.
  • Neuerwerbungsdienst Slavistik - ein Alerting-Dienst, der dem Nutzer die Möglichkeit bietet, sich über einen Großteil der slavistischen Neuerwerbungen des Sondersammelgebiets Slawistik informieren bzw. über einen E-Mail-Abonnementdienst informieren zu lassen.
  • Metasuche des Slavistik-Portals - ermöglicht eine übergreifende Recherche in wichtigen bibliothekarischen und bibliographischen Datenbanken des Faches.
  • Online-Tutorium Lotse-Slavistik - eine Anleitung zum selbstständigen Aneignen fachbezogener Informations- und Kommunikationskompetenz. Es wurde durch die Universitätsbibliothek Bochum in Verbindung mit dem Seminar für Slavistik der Universität Bochum realisiert.

Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Als Portalsoftware werden das Content Management System Typo3 und iPort von OCLC/Pica eingesetzt.

Die ViFa Slavistik unterhält eine enge Kooperationspartnerschaft mit der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) und einer Reihe weiterer Partner im In- und Ausland.

Kontakt:
Vladimir Neumann,  SBB-PK
Tel.: 030-266-3634
E-Mail: vladimir.neumann@sbb.spk-berlin.de

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Neue Module / Neue Inhalte

1. Geo-Leo: Nationallizenzen eingebunden...
2. Clio-Online: Publikationsreihen veröffentlicht...
3. Fachportal Pädagogik: Lexikon zum Bildungswesen...
4. Germanistik im Netz: Neue Kataloge...
5. ViFaRecht: Metasuche und RSS-Feeds...
6. Savifa: Themenportale...

 

geo-leo

GEO-LEO bindet Nationallizenzen ein und erweitert das Angebot mit weiteren Datenbanken und neuen Funktionalitäten

Funktionalitäten:
GEO-LEO macht als eine der ersten Virtuellen Fachbibliotheken den relevanten Fachausschnitt der bestehenden Nationallizenzen sichtbar und suchbar. Nutzerinnen und Nutzer bekommen seit Anfang Juli in der Trefferanzeige einen besonderen Hinweis, wenn ein Dokument über eine Nationallizenz als Volltext verfügbar ist. Als weiteren Service können sie sofort erkennen, ob ein Volltext nur über ihre Institution oder auch von Zuhause aus abrufbar ist. Dadurch wird der zusätzliche Wert der Nationallizenzen für die Wissenschaft herausgestellt. Mit Unterstützung der EZB bietet GEO-LEO außerdem eine suchbare Liste der Zeitschriften mit Nationallizenz an. Die Infoseite zu den Nationallizenzen erklärt schließlich wie man einen eigenen Zugang zu den Nationallizenzen bekommen kann.

Für die Bibliotheksverbünde BVB, HBZ-NRW und KOBV bietet die Detailansicht eines Treffers jetzt eine weiterführende Suche für den Standortnachweis im jeweiligen Verbund an.

nationallizenzen in geoleo

Neue Datenbanken:
Mit dem GEO-OPAC steht in der GEO-LEO Suche nun ein fachspezifischer Ausschnitt der Göttinger SSG Bestände aus der Verbunddatenbank des GBV - angereichert mit den Beständen der UB Freiberg aus dem SWB - zur Verfügung. Der GEO-OPAC führt die Kataloge der beiden geo- und montanwissenschaftlichen Schwerpunktbibliotheken zusammen und erlaubt damit eine fachspezifische Recherche über die Verbundgrenzen hinweg.

In der Aufsatzdatenbank "DigiZeitschriften - Das Deutsche Digitale Zeitschriftenarchiv" stehen etwa 12.500 fachspezifische Artikel aus renommierten Deutschen Zeitschriften Online zur Verfügung. In der Detailanzeige kann man über die bewährte EZB-Ampel erkennen, ob die eigene Institution ein Abonnement besitzt. Die fachliche Auswahl ist über die OAI-PMH-Schnittstelle von DigiZeitschriften und das von GEO-LEO eingesetzte Harvesting-Tool OAI-Diggr realisiert.

Zusätzlich sucht GEO-LEO jetzt auch im Katalog der meereswissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Damit ist ein Zugang realisiert zu den Bestandsnachweisen der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft meereskundlicher Bibliotheken (AMB).

Kontakt:
Dr. Andres Quast
Tel: 0551-39 4255
E-Mail: quast@mail.sub.uni-goettingen.de

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clio-online

Clio-Online
Zum fünfjährigen Bestehen des Projekts Clio-online wurde das Fachportal für die Geschichtswissenschaften einem umfassenden Relaunch unterzogen.
Neben der Verbesserung von Nutzerführung und Usability sowie der engeren Verknüpfung mit den Angeboten von H-Soz-u-Kult stand die Einführung eines einheitlichen, Volltextindex-basierten Recherchetools über die lokalen Angebote im Mittelpunkt. Die Verzeichnisse über Websites, Institutionen und Forscher, Chancen-Rubriken, die Rezensionssuche "Historische Rezensionen Online" sowie die Suche in den Clio-online Guides, die Einführungen zu regionalen oder thematischen Schwerpunkten und Internetangeboten der historischen Forschung geben, greifen nun auf eine einheitliche Suchtechnologie zurück.

Im Bereich des elektronischen Publizierens wurden neue Bände der Clio-online Publikationsreihen „Historische Literatur“ veröffentlicht, die unter anderem „Transnationale Geschichte“ als Forschungsthema aufgreifen. In der Reihe „Historisches Forum“ liegt nunmehr der Band zur .hist2006-Tagung vor: Zwischen dem 22. und 24. Februar 2006 veranstaltete der Kooperationsverbund Clio-online in Berlin die Tagung „.hist 2006: Geschichte im Netz – Praxis, Chancen, Visionen“. Nach einer Vorgängertagung im Frühjahr 2003, die unter dem Leitthema „Geschichte und Neue Medien“ stand, war „.hist 2006“ der zweite große Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der sich mit „Geschichte im Netz“ und mit den Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Kommunikationsnetzwerken durch die Geschichtswissenschaft beschäftigte.

Kontakt:
Thomas Meyer
Tel.: 030 - 20932841
E-Mail: meyert@geschichte.hu-berlin.de

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fachportal pädagogik

Wiki „Lexikon zum Bildungswesen“

Im neuen „Lexikon zum Bildungswesen“, einem Wiki-Nachschlagewerk für den Bereich Bildung und Erziehungswissenschaft, finden Nutzerinnen und Nutzer des Fachportals Pädagogik künftig wertvolle Überblicksinformationen. Nach dem Prinzip der bekannten Wikipedia lädt das Angebot sowohl zur Suche nach bildungs- und erziehungsrelevanten Artikeln als auch zur aktiven Mitarbeit ein. Den Grundbestand von etwa 500 Artikeln (Stand: Mai 2007) können Interessierte durch eigene fachrelevante Beiträge in dem Online-Lexikon ergänzen. Bereits vorliegende Artikel können kontinuierlich verbessert und durch gemeinschaftliche Verschlagwortung (Social Tagging) qualitativ angereichert werden.

wiki-lexikon

Das Angebot steht zum schnellen Einstieg auf der Startseite unter „Service“ zur Verfügung. Die thematische Navigation im Bildungslexikon orientiert sich dabei auf der obersten Hierarchieebene an einer Strukturierung nach Bildungsbereichen. In der Metasuche können Interessierte das „Lexikon zum Bildungswesen“ parallel mit anderen Datenbanken abfragen. Der aktuell verfügbare Lexikonumfang wird dabei auf Artikelebene mit Hilfe einer „einfachen Suche“ (in der Datenbankgruppe „Fakten“) oder einer „erweiterten Suche“ (in der Einzeldatenbank) abgefragt.

Bei Web 2.0-Angeboten wie dem Bildungslexikon spielen die von den Nutzerinnen und Nutzern selbst erstellten Beiträge, der so genannte „User Generated Content“, eine wichtige Rolle. Orientierungsrahmen für die Mitarbeit im Wiki-Lexikon ist die ‚BildungsWiki:Agenda’ des Deutschen Bildungsservers, die sowohl auf noch vorhandene Lücken im Lexikonbestand als auch auf Artikel verweist, die unter bestimmten, im Wiki genauer spezifizierten Aspekten verbessert werden sollten. Die Agenda wird flankiert von einer Auswahl lesenswerter Artikel, die als Muster für die Qualitätsverbesserung anderer Artikel herangezogen werden können. Zur gemeinschaftlichen inhaltlichen Erschließung des Artikelbestandes steht ein vorgegebenes Erschließungsvokabular zur Verfügung, das zudem durch eigene Indexterme erweitert oder differenziert werden kann. Die so entstehende fachspezifische Wissensorganisation unterstützt alle Nutzerinnen und Nutzer beim Navigieren durch das Wiki-Bildungslexikon nach ihren besonderen thematischen Interessen.

Die Zugriffsstatistik seit Einführung des Wikis belegt ein großes Nutzerinteresse an der neuen interaktiven Angebotsform. Über die reinen Lesezugriffe hinaus hat es seit dem Online-Gang eine Vielzahl von Bearbeitungen gegeben. Die von Externen neu erstellten Artikel runden zudem den Grundbestand in zunehmendem Maße ab. Durch eine entsprechende Weiterentwicklung soll das Wiki künftig auch als E-Learning-Modul in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden können. Die dauerhafte redaktionelle Betreuung und Optimierung des Wikis liegt beim Deutschen Bildungsserver, dem Schwesterportal des Fachportal Pädagogik, dessen fachrelevante Angebote gemäß dem „One-Stop-Shop“-Konzept im Fachportal zielgruppenspezifisch angeboten werden.

Links:
Einstiegsseite des Wiki "Lexikon zum Bildungswesen"
BildungsWiki: Agenda: http://wiki.bildungsserver.de/index.php/BildungsWiki:Agenda
Themenbereiche und Mitarbeit im Wiki: http://wiki.bildungsserver.de/index.php/BildungsWiki:Themenbereiche .

Kontakt:
Ingo Blees, DIPF
Tel.: 069-24708-346
E-Mail: blees@dipf.de

 

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Germanistik im Netz

Virtuelle Fachbibliothek Germanistik (GiN)

Neue Kataloge:
Der Ausbau von "Germanistik im Netz" schreitet voran. Ab sofort sind die Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in die Metasuche eingebunden. Mit der Schaffung eines virtuellen Suchraums, bestehend u.a. aus den Beständen jener vier großen Einrichtungen (UB Frankfurt/M., Deutsches Literaturarchiv Marbach, Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), die sich in Deutschland im besonderen Maße der Sammlung germanistischer Quellen- und Forschungsliteratur widmen, erreicht "Germanistik im Netz" eine einzigartige bibliographische Nachweisdichte, die noch weiter ausgebaut und um eine Bestellfunktion erweitert werden soll.

Ebenfalls in die übergreifende Suche integriert wurde das Angebot von "Lirez": Die Redaktion von "Literaturwissenschaftliche Rezensionen", so der vollständige Portal-Name, kompiliert Fachrezensionen aus neun renommierten Fachorganen und stellt diese im Volltext kostenfrei zur Verfügung. Zu den "Lirez"-Partnern zählen "IASL online", "Jahrbuch der Jean Paul Gesellschaft", "Heimito von Doderer Gesellschaft", "Das achtzehnte Jahrhundert", "Jahrbuch für Computerphilologie", "KulturPoetik", "Orbis Linguarum", "PhiN" sowie "dichtung digital".

Neue Orientierungshilfen auf den GiN-Seiten:
Dass Brotkrümel nützliche Orientierungsdienste leisten können, ist nicht zuletzt seit "Hänsel und Gretel" Gemeingut. Im digitalen Zeitalter sind sog. "breadcrumbs" selbstverständlich, um die Pfade anzuzeigen, auf denen man sich bis zur aktuell angezeigten Seite bewegt hat. Ab sofort hilft eine "Brotkrümel"-Navigation durch die (Un)Tiefen von "Germanistik im Netz". Schlankere Info-Texte über uns und die GiN-Angebote sowie gelegentliche optische Korrekturen verbessern hoffentlich die Recherche-Lust.

Internetressourcen: Neueinträge leichter finden/Verbessertes Schlagwort-Browsing
Für die beiden Internetquellenverzeichnisse GiNFix und Wer-Was-Wo gilt nun: Neue oder geänderte Links können auf der zentralen Eingangsseite "Internetquellen" unter "Neueinträge" abgerufen werden – jeweils skalierbar nach Zeitraum bzw. Kodifikationsdatum und Titel. Schluss mit der nicht enden wollenden Schlagwortliste in GiNFix: Die Liste wurde in genießbare Häppchen von jeweils 23 SW pro Seite aufgespalten, was die Ladezeit der Seite "Blättern nach Schlagworten" verkürzt und die Orientierung erleichtert.

Kontakt:
Dr. Volker Michel, UB Johann Christian Senckenberg
Tel.: 069- 798 - 39786
E-Mail:V.Michel@ub.uni-frankfurt.de

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ViFaRecht

Virtuelle Fachbibliothek Recht (ViFa Recht)

Metasuche und RSS-Feeds
Seit Ende April verfügt die Virtuelle Fachbibliothek Recht zusätzlich zu ihren bisherigen sechs Modulen „Internetquellen“, „Bücher“, „Aufsätze“, „Fachzeitschriften“, „Daten­banken“ und „Bibliographien“ als zusätzliches, quasi übergeordnetes Modul auch über eine Metasuche, die es erlaubt, gleichzeitig in 27 ausgewählten Katalogen und Datenbanken, die in vier Kategorien übersichtlich angeordnet sind, mittels einer einfachen oder erweiterten Suche schnell und komfortabel zu recherchieren.
Besonders hervorzuheben sind unter den mit Hilfe der Metasuche durchsuchbaren Katalogen

  • Gesetze im Internet,
  • die in Nationallizenz gehaltenen Datenbanken „The Making of the Modern World“ und „The Making of Modern Law“,
  • das “Zentrale Verzeichnis Digitalisierter Drucke (zvdd)”,
  • die Bibliothekskataloge der juristischen Max-Planck-Institute

sowie die Kataloge

  • der Deutschen Nationalbibliothek,
  • der Library of Congress und
  • des Consortium of University Research Libraries (COPAC).

Die gefundenen Ergebnisse lassen sich mit den von dem Modul „Metasuche“ bereitgestellten  Hilfsmitteln praxisgerecht darstellen, verwalten und weiterverarbeiten.
So bietet die Metasuche den Nutzerinnen und Nutzern durch die Möglichkeit der gezielten Anwahl von Einzeltreffern oder Trefferblöcken ein kontextsensitives Navigieren auch durch umfangreiche Ergebnislisten.
Außerdem wird die Möglichkeit bereitgestellt, die ermittelten Suchergebnisse in die Zwischenablage zu kopieren. Darüber hinaus speichert die Metasuche die Suchgeschichte einer Session, so dass die Nutzerinnen und Nutzer schnell wieder zu einem beliebigen Standort innerhalb ihrer Recherche zurückkehren können. Die Metasuche bietet schließlich auch oft nachgefragte Export-Funktionen wie den Download der Recherche-Ergebnisse im Reference Manager- und Endnote-kompatiblen RIS-Format sowie im gängigen ASCII-Format und eine ansprechende Druckausgabe.

Ein weiteres neues Angebot der Virtuellen Fachbibliothek Recht stellen die auf der Startseite der ViFa-Recht abrufbaren ebenfalls Ende April online gegangenen RSS-Feeds dar, die die Nutzerinnen und Nutzer der ViFa Recht effektiv und unkompliziert zum einen über die 50 zuletzt in den Fachinformationsführer der ViFa Recht eingestellten Internetquellen, Bibliographien und Datenbanken und zum anderen über Funktionserweiterungen und Veränderungen im Bereich der ViFa Recht informieren sollen.

Kontakt:
Ivo Vogel, SBB PK
Tel.: 030 266-2374
Angela Pohl, SBB PK
Tel.: 030 266-3632
E-Mail: vifa-recht@sbb.spk-berlin.de

 

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SaViFa

Virtuelle Fachbibliothek Südasien (Savifa) www.savifa.uni-hd.de
Zum 1. Mai diesen Jahres startete die zweite Projektphase von Savifa, der Virtuellen Fachbibliothek Südasien. Mit folgenden neuen Dienstleistungen soll das Angebot von Savifa erweitert werden:

Themenportale
Über Savifa sollen nicht nur Informationen abrufbar sein, sondern Forschenden soll auch die Möglichkeit gegeben werden, Informationen über das Medium Virtuelle Fachbibliothek einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Daher ist der Aufbau von Portalen geplant zu den Themen Geschichte der Indologie in Deutschland und Virtual visualities: archiving the visible and visualisation in Asia. Neben Veröffentlichungen auf den Savifa-Webseiten können auch Schriftenreihen auf SavifaDok angelegt, Bild- und Textdigitalisate angefertigt und erschlossen sowie kommentierte Linksammlungen aus dem SavifaGuide zusammengestellt werden. Um ein internationales Fachpublikum zu erreichen, werden die Themenportale auch in englischer Sprache realisiert.

Erfassung und Download elektronischer Publikationen
Zukünftig werden verstärkt elektronische Dokumente, die auf auswärtigen Servern oder frei im Internet verfügbar sind, erschlossen und entweder auf SavifaDok gespiegelt oder über den Heidelberger Online-Katalog HEIDI nachgewiesen. Zu solchen Dokumenten gehören auch Retrodigitalisate und Parallelveröffentlichungen sowie Graue Literatur und Publikationen staatlicher Einrichtungen.

Online-Tutorial
Ziel dieses neuen Angebotes ist die Steigerung der Informations- und Medienkompetenz. Angedacht sind Einführungen in die Bereiche Literaturrecherche und Literaturbeschaffung sowie die Internetrecherche. Dabei werden die besonderen Bedürfnisse der Südasienwissenschaften und der Indologie in die jeweiligen Teilmodule eingearbeitet. Praktische Beispiele und Übungsaufgabe sollen helfen, das vermittelte Wissen zu festigen.

Zudem ist eine Benutzerumfrage geplant, um die Dienstleistungen von Savifa auf breiter Datenbasis zu evaluieren.

Kontakt:
Nicole Merkel
Tel.: 06221 -54 8927
E-Mail: merkel@sai.uni-heidelberg.de

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Technische Neuerungen


Einbinden von Nationallizenzen in eine Virtuelle Fachbibliothek

Mit u.a. diesem Thema beschäftigt sich der Beitrag zu Neuerungen bei GeoLeo. Zum GeoLeo-Beitrag.

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Kooperative Verfahren

Die vascoda Collection Development Policy
Das Gesamtsystem vascoda, bestehend aus dem Zentralportal und den einzelnen Fachportalen, zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz und das Angebot qualitätsgeprüfter Inhalte aus. Eine genaue Beschreibung der enthaltenen Ressourcen liefert das Collection-Level-Description-Tool. Seit März 2007 gibt es für vascoda auch eine von der AG Content entwickelte und vom Vorstand verabschiedete Collection Development Policy (CDP), die ein inhaltliches Sammlungsprofil des Zentralportals in Relation zu den Fachportalen beschreibt:
CDP im dl-forum
oder im vascoda-Intranet: CDP im Intranet.

Ausgehend von der Prämisse, dass vascoda das Ziel verfolgt, alle Wissenschaftsdisziplinen abzudecken, legt die CDP den Schwerpunkt auf die Beschreibung des Verhältnisses von Zentralportal zu Fachportalen, befasst sich mit der Einbindung kostenfreier und kostenpflichtiger Datenbanken und skizziert inhaltliche und technisch-formale Qualitätsvorgaben.

Um das Zentralportal zu einem insbesondere für interdisziplinäre Fragestellungen attraktiven Einstiegspunkt mit einem eigenständigen Profil auszugestalten, soll für jedes Fach eine kritische Masse an relevanten Ressourcen zur Verfügung stehen. Die CDP spricht sich hier für die Einbindung eines Minimalsets aus. Neben Fach-OPAC, Fachinformationsführern und Aufsatzdatenbanken gehören wesentliche Fachdatenbanken dazu, die ebenfalls in den zentralen Index einfließen sollen, soweit diese per Suchmaschinentechnologie in den vascoda-Suchraum einbindbar sind und die Verlage eine entsprechende Einbindung gestatten. Bei Fachdatenbanken, die nicht in einen Suchmaschinenindex einbezogen werden können, wird die Sichtbarkeit der Datenbanken im Zentralportal durch die Anzeige von Trefferzahlen aus den Fachportalen angestrebt. Hohe Priorität wird darüber hinaus den Metadaten der Nationallizenz-Ressourcen eingeräumt.

In der CDP wird eine klare funktionale Differenzierung zwischen Zentralportal und Fachportalen formuliert. Insbesondere werden in den über das Zentralportal durchsuchbaren Suchmaschinenindex unter Berücksichtigung der Ergebnisse der föderierten Suche nur bibliographische Metadaten (ggf. einschließlich Abstracts) einbezogen. Die Indexierung auf Volltextebene bleibt den Fachportalen vorbehalten. Auch sind laut CDP hochspezialisierte Ressourcen primär für die Einbindung auf der Fachportalebene vorgesehen, da sie für einen interdisziplinären Ersteinstieg im Zentralportal weniger stark nachgefragt werden.

Kostenfreie und kostenpflichtige Inhalte stehen gleichberechtigt nebeneinander. Durch Anwendung des Prinzips der „appropriate copy“ soll sichergestellt werden, dass Nutzerinnen und Nutzer den für ihre Bedürfnisse optimalen Weg (z.B. Kosten, Zeitaspekt) der Inhaltsbeschaffung finden. Auch inhaltliche und technisch-formale Qualitätskriterien bei der Aufnahme von neuen Fächern und Ressourcen sind Gegenstand der CDP. Über inhaltliche Belange entscheiden die Fachportalbetreiber bzw. die Facharbeitsgruppen; die Metadaten Policy ist als Standard für die Metadaten gesetzt.

Die Umsetzung der CDP in die Praxis ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller an vascoda beteiligten Partner.

Kontakt:
Antje Blomeyer, Bayerische Staatsbibliothek
Projekt KoOptContent
Tel. 089-28638-2333
E- Mail: antje.blomeyer@bsb-muenchen.de

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Veranstaltungen Ausblick

1. ASpB in Berlin (Vorträge zu Fachportalen bzw. mit Bezug zu Fachportalen) 25.-28. September
2. DGI-Online Tagung in Frankfurt a.M. 10.-12. Oktober
3. Informationsverstanstaltung des vascoda TB 5 zum Thema Fachliche Repositories 30.+31. Oktober

ASpB-Tagung 2007
Vorträge zu Fachportalen bzw. mit Bezug zu Fachportalen

Session 2: Zukunft der Fachportale: ökonomischer organisiert und näher am Kunden (Hörsaal 1058), Dienstag 25.09.07

16:00-16:30 „Gemeinsam oder Einsam?“
„Gemeinsam oder Einsam? – Technische Innovation durch Kooperation beim Betrieb Virtueller Fachbibliotheken. Möglichkeiten und Grenzen des ViFa Hosting-Angebots der SUB Hamburg“... Vollständiges Abstract
Referent: Tobias Buck (SUB Hamburg)

16:30-17:00 vascoda – Effiziente Vermittlung wissenschaftlicher Information
vascoda (www.vascoda.de), das Internetportal für wissenschaftliche Information, bietet seinen NutzerInnen ab 2007 eine neu gestaltete Oberfläche und zahlreiche verbesserte Funktionalitäten... Vollständiges Abstract
Referent/in: Christine Burblies (TIB)

17:00-17:30 ViFaSys – Angebot und Nutzung der Fachportale im vascoda-Kontext
Im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes ViFaSys soll festgestellt werden, inwieweit die Virtuellen Fachbibliotheken und andere Fachportale im vascoda-Kontext die Informationsversorgung in Forschung und Lehre verbessern... Vollständiges Abstract
Referentin: Tamara Pianos (ZBW)

außerdem:
Inhalterschließung durch Nutzerinnen und Nutzer: Ergebnisse eines Tests mit Internetquellen der Virtuellen Fachbibliothek EconBiz
Mehr über das Potential und die Einsatzmöglichkeiten von Social-Bookmarking-Diensten möchte die ZBW im Rahmen eines Projekts „Inhaltserschließung durch Nutzerinnen und Nutzer“ erfahren. Dafür soll über einen begrenzten Zeitraum eine Teilmenge der im EconBiz-Fachinformationsführer enthaltenen Internetquellen in Social-Bookmarking-Webseiten angeboten werden... Vollständiges Abstract
Referent: Jan Lüth (ZBW Kiel)
Wann + Wo: Mittwoch 26.09. von 9:30-10:00, Hörsaal 1058, Session 4

Der ZBW-Dokumentenserver: Ein fachspezifisches Repository
Die ZBW hat Anfang 2003 damit begonnen, als Content-Aggregator die elektronischen Arbeits- und Diskussionspapiere wirtschaftswissenschaftlicher Lehrstühle, Fakultäten, Sonderforschungs-bereiche und Forschungsinstitute auf einem eigenen Volltext-Server zu speichern. Bisher haben ca. 100 deutsche und auch einige US-amerikanische Einrichtungen der Speicherung auf dem ZBW-Dokumentenserver zugestimmt... Vollständiges Abstract
Referent: Jan Weiland (ZBW Kiel)
Wann + Wo: Mittwoch 26.09. von 14:30-15:00, Hörsaal 1058, Session 8

Das Fachportal Internationale Beziehungen und Länderkunde (IBLK) als gemeinsames
Produkt eines Fachinformationsverbundes

Der Fachinformationsverbund IBLK (FIV) wird als kooperativer Produzent eines Portalangebotes vorgestellt... Vollständiges Abstract
Referent: Michael Kluck (SWP)
Wann + Wo: Donnerstag, 27.09. von 11:30-12:00, Hörsaal 1058, Session 16

Mehrwert durch Kooperation - Neue Entwicklungen in der Zusammenarbeit
zwischen EZB und ZDB

Die beiden Dienste Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) und die Zeitschriftendatenbank (ZDB) sind Bibliothekaren sowie Nutzern gut bekannt und verfügen beide über ein stark ausgeprägtes Profil... Vollständiges Abstract
Referent: Patrick Danowski (ZDB, Berlin)
Wann + Wo: Freitag, 28.09. von 9:00-9:30 Uhr, Hörsaal 1028, Session 17

Academic LinkShare – Kooperative Erschließung von Internetquellen
Die Erschließung und der Nachweis von Internetquellen ist ein zentraler Bestandteil der Virtuellen Fachbibliotheken (ViFa), die seit ca. 7 Jahren von den SSG-Bibliotheken aufgebaut und von der DFG gefördert werden... Vollständiges Abstract
Referent:    Thorsten Meyer (ZBW Kiel)
Wann + Wo: Freitag, 28.09. von 10:00-10:30 Uhr, Hörsaal 1058, Session 18

Die Clio-online Findmitteldatenbank - ein kooperatives Projekt zur Vernetzung von Archiven und Bibliotheken im deutschen Fachportal für Geschichtswissenschaften
Die Bibliotheksbestände sind in der Regel in – mehr oder weniger vollständigen und zuverlässigen – Onlinekatalogen erschlossen und meist über die großen Verbundkataloge auffindbar, während die in Archiven verwahrten Bestände traditionell in Findbüchern erschlossen werden, die seit vielen Jahrzehnten als publizierte Inventare in Bibliotheken verfügbar sind... Vollständiges Abstract
Referent/in: Robert Zepf / Silke Jagodzinski (Staatsbibliothek zu Berlin)
Wann + Wo: Freitag, 28.09. von 11:30-12:00 Uhr, Hörsaal 1058, Session 20

Weitere Infos und Anmeldung zur ASpB

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DGI-Tagung


DGI-Online Tagung in Frankfurt a.M. 10.-12. Oktober

Donnerstag, 11.10.
11:30-13:00 Session 7: Web 2.0
11:30: Inhaltserschließung durch Nutzerinnen und Nutzer: Ergebnisse eines Tests mit Internetquellen der virtuellen Fachbibliothek EconBiz
Referent: Jan Lüth (ZBW)

14:00-15:30 Session 8: Herausforderungen der Informationsarchitektur
15:10: Effizient Navigieren - Auswirkungen der Informationsarchitektur auf die softwareergonomische Gestaltung komplexer Informationsportale
Referentin: Sabine Heinz (IZ Sozialwissenschaften, Bonn)

Freitag, 12.10.
9:30-11:00, Session 10: Fachportale, Dr. Luzian Weisel [Vorstand DGI, FIZ Karlsruhe]
- 9:30: Das Wissenschaftsportal b2i - Fachinformation für Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften
Referent/in: N.N. (IZ, Potsdam)
- 10:00: Die semantische Heterogenitätsbehandlung im Fachportal Internationale Beziehungen und Länderkunde
Referent: Michael Kluck (SWP)
- 10:30: Fachliche Suche nach Online-Dissertationen
Referentin: Natascha Schumann (DNB)

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vascoda Themenblock 5

Informationsveranstaltung des vascoda Themenblocks 5 zum Thema Fachliche Repositories am 30.+ 31. Oktober in Kiel

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Göttingen, Stuttgart, Berlin, Bonn etc. planen wir bereits die nächste Informationsveranstaltung zum Thema fachliche Repositories. Sie soll am 30.+ 31. Oktober in Kiel stattfinden.

Mögliche Themen:

  • Fachliche und institutionelle Repositorien - Komplementäre Ansätze, gemeinsames Ziel
  • State of the Art Infrastruktur
  • Contentstrategien
  • Erfahrungsberichte aus dem vascoda-Kontext
  • Nachhaltigkeit…?

Kontakt:
Tamara Pianos, ZBW
Tel.: 0431-8814-365
E-Mail: Tamara Pianos

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Veranstaltungen Rückblick

1. IuK-Tagung in Köln 30.05.-01.06.2007
2. vascoda TB5-Workshop in Hamburg, 3.+4.07.2007

IuK-Tagung 2007 in Köln

Vom 30. Mai bis 1. Juni bot in Köln die 13. Jahrestagung der IuK-Initiative Wissenschaft unter dem Motto "Form folgt Funktion? Anforderungen, Wirklichkeit und Entwicklungsperspektive der Informationsversorgung in den Wissenschaften" viele Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zu Diskussionen rund um Information und Kommunikation. Ein Schwerpunkt für die als Verein neu gegründete IuK-Initiative Wissenschaft e.V. war es, zusammen mit den Tagungsteilnehmern die zentralen Themen des künftigen Arbeitsprogramms zu bestimmen. Die IuK-Tagung fand gemeinsam mit dem 10. Internationalen Symposium für Informationswissenschaft (ISI) statt.

Auf dem Programm der IuK 2007 standen - wie auch bei der IuK 2006 - mehrere Beiträge aus dem Kontext der Fachportale: Doris Bambey vom IZ Bildung des DIPF erläuterte das Evaluationskonzept des Fachportals Pädagogik, Sabine Heinz von der GESIS - IZ Sozialwissenschaften stellte eine Informationsarchitektur für wissenschaftliche Fachportale in vascoda vor und Siw Waffenschmidt von der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln berichtete vom aktuellen Stand der Virtuellen Fachbibliothek Sportwissenschaft.

Begleitend zur Tagung ist folgender Tagungsband erschienen:
Oßwald, Achim; Stempfhuber, Maximilian; Wolff, Christian (Hrsg.) (2007): Open Innovation: Neue Perspektiven im Kontext von Information und Wissen. Konstanz: UVK. (Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 46) (siehe auch Lesetipps)


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Bericht über den vascoda Workshop „Nutzungsevaluationen und Usability “

Am 3.+4. Juli wurde in der ZBW in Hamburg der Workshop Nutzungsevaluationen und Usability durchgeführt. Im ersten Block ging es um die Usability von Webseiten. In mehreren Vorträgen wurden Usability-Merkmale und Tests etc. erläutert. Im zweiten Teil ging es um Evaluierungsinstrumente und Nutzungsstatistiken. Hier wurden u.a. ein Wiki Evaluationsleitfaden sowie Standards und Problembereiche von Nutzungsstatistiken vorgestellt. Außerdem wurde Barrierefreiheit (auch unter allgemeinen Usability-Gesichtspunkten) am Beispiel von PDFs erläutert.

Den Ablaufplan und die Vorträge finden Sie jetzt im dl-forum.

1. Teil: Usability
Zum Thema Usability gab es zwei längere externe Vorträge. Herr Wilhelm von der Firma eResult fasste in seinem Vortrag "Mit den Augen Ihrer Kunden schauen" die wichtigsten Erkenntnisse aus sieben Jahren Usability-Erfahrung zusammen. Außerdem unterbreitete Herr Wilhelm ein spezielles Angebot für vascoda-Mitglieder für Nutzertests im Usability-Lab. Frau Prof. Schulz von der HAW untersuchte in ihrem Vortrag "Usability von Suchmaschinen - eine Übung in Empathie mit dem Anwender" einige Fachportale näher. Darüber hinaus bietet Frau Schulz an, kostenlose Usability-Studien durch Studierende durchführen zu lassen. Sabine Heinz (IZ) sprach über " Softwareergonomie und Informationsarchitektur im Kontext der Fachportale". Ehrhardt Heinold und Tamara Pianos berichteten kurz über den "Status Quo der Studie ViFaSys". Thomas Oerder (DIPF) machte mit seinem Beitrag "Barrierefreiheit am Beispiel: die Nutzung von Strukturmerkmalen bei PDFs und anderen Formaten, Praxisdemonstration", dass Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderungen arbeitserleichternd sein kann.
Zum Thema AJAX und Usability wurden mehr Informationen gewünscht. Die Firma eResult wird in der zweiten Jahreshälfte 2007 eine Studie dazu herausgeben und die Workshopteilnehmerinnen und -Teilnehmer darüber informieren. Sollten weitere Personen Interesse an der Studie haben, können Sie sich gern an mich oder direkt an Herrn Wilhelm wenden.

2. Teil: Evaluierungsinstrumente und Nutzungsstatistiken
Antje Gildhorn (ULB Münster) stellte in ihrem Vortrag die "Evaluationsinstrumente im Rahmen von vascoda und deren spezifische Erträge" vor. Außerdem präsentierte sie ein mögliches Kernset von gemeinsamen Messzahlen im vascoda-Kontext. Doris Bambey (DIPF) erläuterte in dem Beitrag "Nutzungsstatistiken: Indikatoren, Standards und Problembereiche", welche Hürden etc. man beim Erheben von Daten beachten sollte. Schließlich stellte Waldemar Dzeyk (ZB MED) "Open-Source-Lösungen zur Statistikerhebung im Rahmen des Website-Managements" vor und beschrieb die wesentlichen Elemente des Qualitätsmanagements von Webseiten.

Kontakt:
Tamara Pianos, ZBW
Tel.: 0431-8814 365
E-Mail: t.pianos@zbw.eu

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Themen-Schwerpunkte

Open Access

Die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützt das Open-Access-Prinzip

In einer Resolution vom 28.6.2007 positioniert sich die Deutsche UNESCO-Kommission zu dem Open-Access-Gedanken.
Die Deutsche UNESCO-Kommission sieht in Open Access, welches in der Resolution als kostenloser Zugang zu mit öffentlichten Mitteln produziertem Wissen definiert wird, eine neue Chance, allen Menschen einen umfassenden und ungehinderten Zugriff auf das mit öffentlichen Mitteln produzierte Wissen zu ermöglichen.
Sie setzt sich ein für die konstruktive und innovative Weiterentwicklung des Open-Access-Prinzips durch alle Akteure, die in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien dafür zuständig sind, Wissen öffentlich zugänglich zu machen.
In dem von der Deutschen UNESCO-Kommission herausgegebenen Handbuch "Open Access. Chancen und Herausforderungen" informiert sie umfassend über dieses Thema und will zu einem besseren Verständnis über die Hintergründe und Ziele von Open Access beitragen.

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Verschiedenes/ Lesetipps

Tagungsband der IuK-Tagung 2007

Ein Beitrag im Tagungsband der diesjährigen IuK-Tagung, die vom 30. Mai bis 1. Juni zusammen mit dem Internationalen Symposium für Informationswissenschaft (ISI) in Köln stattgefunden hat, befasst sich mit der Informationsarchitektur und einem Referenzmodell für wissenschaftliche Fachportale in vascoda:

Heinz, Sabine; Stempfhuber, Maximilian (2007): Die Informationsarchitektur wissenschaftlicher Fachportale in vascoda - ein Referenzmodell. S. 485-507. In: Oßwald, Achim; Stempfhuber, Maximilian; Wolff, Christian (Hrsg.): Open Innovation: Neue Perspektiven im Kontext von Information und Wissen. Konstanz: UVK. (Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 46) (Preprint-Version)
Zusammenfassung:
"Die rund 40 im Wissenschaftsportal vascoda eingebundenen Fachportale bieten auf ihre jeweiligen Fächer und Fachcommunities abgestimmte Informationsangebote. Aus der interdisziplinären Sicht auf die Fachportale, die durch die Bündelung der Portale in vascoda erzeugt wird, fällt eine erhebliche strukturelle und semantische Heterogenität auf. Diese drückt sich u.a. in unterschiedlichen Informationsangeboten, Benennungen und Portalstrukturen aus und führt bei Nutzerinnen und Nutzern, die in mehreren Fachportalen recherchieren, zu einer hohen kognitiven Last und erschwerten Bedienbarkeit. Durch die Entwicklung eines einheitlichen Modells der Informationsarchitektur für die wissenschaftlichen Fachportale soll die Grundlage für eine strukturelle Angleichung und damit eine einheitliche Gestaltung auf ergonomischer und ästhetischer Ebene geschaffen werden."

Tagungsband der IuK-Tagung 2006

Auch auf der IuK-Tagung 2006 in Göttingen waren zahlreiche Beiträge aus dem Kontext der Fachportale und vascoda vertreten. Zwei davon sind nun als Open-Access-Publikationen im zugehörigen Tagungsband erschienen:

Haeberli, Justine; Manske, Henning; Schulze, Matthias (2007): Mit mehr Informationen schneller zum Ziel. Sammlungsbeschreibungen der in vascoda eingebundenen Fachangebote. S. 103-121. In: Stempfhuber, Maximilian (Hrsg.): Lokal - Global: Vernetzung wissenschaftlicher Infrastrukturen. 12. Kongress der IuK-Initiative der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft in Deutschland. Bonn: GESIS - IZ Sozialwissenschaften.

Heinz, Sabine; Pianos, Tamara (2007): vascoda - ein Netzwerk von Fachportalen. S. 123-147. In: Stempfhuber, Maximilian (Hrsg.): Lokal - Global: Vernetzung wissenschaftlicher Infrastrukturen. 12. Kongress der IuK-Initiative der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft in Deutschland. Bonn: GESIS - IZ Sozialwissenschaften.

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Kontakt / Fragen / Anregungen / Informationen für die nächste Ausgabe etc.


Dr. Tamara Pianos
vascoda-Projekt Wissenstransfer für Fachportale
ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
Tel.: 0431 8814-365
Fax: 0431 8814-520
Mail an Tamara Pianos

 

Juli 2007

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