MANAGEMENT IN DER CORONAKRISE - AGIL UND KREATIV

22. April 2020
B. Fischer

Die Coronakrise führt weltweit und in Deutschland zu einem schweren Konjunktureinbruch. Großunternehmen sowie Klein- und mittelständische Unternehmen geraten insbesondere durch den Lockdown in wirtschaftliche Schieflagen, auch wenn die Regierung mit einem gewaltigen Förderprogramm versucht, die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Viele Unternehmen stellen kurzfristig ihre Produktion um und fertigen dringend benötigte medizinische Produkte oder reagieren in anderer Weise höchst flexibel.

Für einige ist es rettender Umsatz bzw. Kostendeckung, andere spenden großen Mengen an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln, so z.B. internationale Aktiengesellschaften. McDonald's stellt Aldi spontan das durch Betriebsschließungen nicht benötigte Personal für den Einzelhandel zur Verfügung und schafft für beide eine WIN-WIN-Situation. Einzelhandelsunternehmen stemmen sich mit neuen Serviceangeboten gegen die Krise.

Allen ist gemeinsam ist, dass sie schnell und flexibel auf die Situation reagieren. Krisenmanagement, Agilität und Kreativität haben dabei viele Facetten und könnten Unternehmen retten. In der Literatur wurden schon vor der Coronakrise Themen wie Krisenmanagement bei Extremereignissen, aber auch Agilität und Flexibilität im Allgemeinen diskutiert. Natürlich werden agile Unternehmen trotz entsprechender Vorbereitungen aktuell auch unter massivem Druck stehen, sofern sie nicht gerade zu den wenigen Gewinnern wie Amazon oder Lieferdiensten von Lebensmitteln zählen.

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Literatur zum Thema Management in der Coronakrise