KLIMAPOLITIK NACH DER WAHL - MIT NACHHALTIGER MOBILITÄT ZUR KLIMANEUTRALITÄT

15. November 2021
E. Flieger

Kein Deus ex Machina wird erscheinen, um z. B. die klimaschädlichen Hobbys der Superreichen zu unterbinden. Also braucht die Ampel Phantasie, um Deutschland bis 2045 klimaneutral umzugestalten. Nach Berechnungen, die das Handelsblatt veröffentlicht hat, sind dafür zusätzliche Gesamtinvestitionen in Höhe von 875 Milliarden Euro nötig, wobei der Bereich Verkehr mit 218 Milliarden Euro zu Buche schlägt.

Die diesjährige Wirtschaftsdienst-Konferenz befasst sich mit der „Klimapolitik nach der Wahl“ und widmet eine der drei Sessions dem Thema „Mobilität auf dem Klimaprüfstand“, wobei die Technologiewahl ebenso beleuchtet wird, wie der Straßen- und Bahnverkehr. Beim Beschluss auf dem Klimagipfel in Glasgow, bis 2040 keine Pkw mit Verbrennungsmotor mehr zu verkaufen, fehlte Deutschland jedoch.

Auch scheint fraglich, ob sich die Brennstoffzellentechnik doch noch als Antriebsart der Zukunft etablieren kann. Hohe Produktions- und Anschaffungskosten sowie wenige Autobauer, die auf diese Technik setzen, sprechen dagegen. Auch die fehlende Wasserstoff-Tankinfrastruktur ist ein Minus. Zwar liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit vorne, in Summe waren es aber hier 2020 nur 87 Tankstellen (91 Stand März 2021).

Literatur zum Thema "Nachhaltige Mobilität"

 

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