Deutsches Zentrum Kulturgutverluste verlängert weitere Provenienzforschung in der ZBW

In einem zweiten Projektjahr soll an der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft die systematische Bestandsprüfung der Bibliothekszugänge der Jahre 1938 bis 1949 fortgeführt und auf eine gezielte Überprüfung der Bände der Reichstauschstelle und der „Notgemeinschaft der deutschen Wirtschaft“ ausgedehnt werden. Zudem werden die Rollen der Bibliotheksleiter Wilhelm Gülich und Leo Hausleiter erforscht.

Seit 2008 för­dern Bund und Län­der Pro­jek­te zur Pro­ve­ni­enz­for­schung, bis heu­te mit ins­ge­samt 31,7 Mil­lio­nen Eu­ro. Mit dem Geld konn­ten 331 Pro­jek­te rea­li­siert wer­den. Na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal ist das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg der zen­tra­le An­sprech­part­ner zu al­len Fra­gen un­recht­mä­ßig ent­zo­ge­nen Kul­tur­gu­tes im 19. und 20. Jahr­hun­dert, das sich heu­te in Samm­lun­gen kul­tur­gut­be­wah­ren­der Ein­rich­tun­gen be­fin­det.

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Pressemitteilung des Deutschen Zentrum Kulturgutverluste