Erste Bibliothek mit eigener internationaler Informatik-Forschungsgruppe

Doktoranden der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) treffen sich erstmalig zur International PhD Summer School 2012 – Hauptthemen sind semantische Technologien, Social Web und Forschungsdatenmanagement

Kiel/Hamburg, den 4. Juni 2012:
Als erste Bibliothek in Deutschland hat die ZBW eine internationale Forschungsgruppe etabliert, die sich primär mit semantischen Technologien, Social Web und Forschungsdatenmanagement beschäftigt. Die Doktoranden kamen auf Initiative von Prof. Dr. Klaus Tochtermann vom 29. Mai bis 1. Juni 2012 aus Indien, Russland, Iran, Malaysia, Mazedonien und Deutschland zur ersten internationalen PhD Summer School nach Kiel. Das Doktorandensymposium fand in Kooperation mit dem Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt.

Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Wissenschafts-Infrastruktur. Daher setzt die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft bei der Entwicklung ihrer Services konsequent auf anwendungsorientierte Forschung in der Informatik. Die wichtigsten Themen sind semantische Technologien, Social Web und Forschungsdatenmanagement.

Damit die Doktoranden aus Indien, Russland, Iran, Malaysia, Mazedonien und Deutschland sich austauschen und ihre Forschungsprojekte diskutieren können, veranstaltete die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kooperation mit dem Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstmalig in der deutschen Bibliothekslandschaft eine internationale PhD Summer School. Diese fand vom 29. Mai 2012 bis 1. Juni 2012 in der ZBW am Standort Kiel statt. Neben der Vorstellung und Diskussion der Forschungsarbeiten wurden die Nachwuchswissenschaftler/innen in unterschiedlichen Workshops insbesondere auf unterschiedliche Phasen des Projektmanagements einer Dissertation vorbereitet.

Die acht internationalen Professoren, zwölf Doktoranden und vier Post Docs

Sieben der zwölf Doktoranden werden von Professor Dr. Klaus Tochtermann, dem Direktor der ZBW betreut, der an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel den Lehrstuhl für Medieninformatik hat.

Nach dem wissenschaftlichen Auftakt direkt in den Räumlichkeiten der ZBW an der Kieler Förde wird die nächste PhD Summer School der ZBW 2013 in Skopje (Mazedonien) stattfinden. 2014 wird Hongkong der Austragungsort sein.

Pressebilder

Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft:

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 37.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 9 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.