Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 heißt jetzt Open Science

Der Leibniz-Forschungsverbund Open Science engagiert sich künftig in den drei Handlungsfeldern: (1) Forschung & Wissenstransfer, (2) Infrastruktur & Werkzeuge sowie (3) Advocacy & Community-Building.

Leibniz-Forschungsverbund Open Science

2012 wurde der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 gegründet. Ziel war es, zu untersuchen, wie sich die Nutzung partizipativer Werkzeuge und Plattformen des Internets auf das Forschungs- und Publikationsverhalten auswirkt. Unter den Schwerpunkten „Neue Arbeitsgewohnheiten“, „Technologieentwicklung“ und „Nutzungsforschung“ wurden zahlreiche Projekte und Studien durchgeführt. Mit der Science 2.0 Conference bzw. einem dazugehörigen Barcamp wurden seit 2014 international ausgerichtete Veranstaltungen etabliert. Die Vielfalt der Mitgliedseinrichtungen und das breite Spektrum der vertretenen Wissenschaftsdisziplinen und Fachkompetenzen machen den Verbund im deutschsprachigen Raum und international einzigartig.

Von Beginn an gab es bei den gemeinsamen Verbundaktivitäten große inhaltliche Überschneidungen zu Open Science. Diese nahmen durch die weltweit wachsende Open-Science-Bewegung zu, wodurch sich der Verbund intensiver mit entsprechenden Open-Science-Themen befasst hat. Beispielsweise wird die jährliche Tagung inzwischen als Open Science Conference ausgerichtet, die 2018 über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 35 Ländern begrüßen konnte. Und mit “genR” wurde eine Open-Science-Diskussionsplattform gestartet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung begann der Verbund 2018 einen Strategieprozess, um den Status quo sowie das veränderte Umfeld des Verbunds zu analysieren und eine Perspektive für die nächsten fünf Jahre zu entwickeln.

Die daraus resultierende Strategie verfolgt einen klaren Fokus auf Open Science. Dies spiegelt sich auch in einem neuen Namen wider: „Leibniz-Forschungsverbund Open Science“.

Zukünftig engagiert sich der Verbund in den drei Handlungsfeldern: (1) Forschung & Wissenstransfer, (2) Infrastruktur & Werkzeuge sowie (3) Advocacy & Community-Building. In diesem Jahr beginnt die operative Umsetzung dieser Strategie. Entsprechende Arbeitsgruppen bearbeiten relevante Themenfelder. Zudem fördert der Verbund offene, partizipative Arbeitsweisen.