Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 wächst mit sechs Neuaufnahmen auf 35 Einrichtungen

Interdisziplinärer Forschungsverbund verbindet Wissenschafts- und Bibliothekscommunities aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 zählt zu den größten der elf Forschungsverbünde

Berlin, 3.12.2013:
Im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft wurden auf der Mitgliederversammlung des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 am 28. November 2013 sechs neue Einrichtungen in den Verbund aufgenommen. Damit wächst die Zahl der internationalen Einrichtungen aus Wissenschaft und Bibliotheken auf 35 an.

Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 begrüßt sechs neue Mitglieder:

Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)
Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI)
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ KA)
Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
Forschungszentrum L3S

Die neuen Mitgliedsinstitutionen wurden auf der Mitgliedsversammlung am 28. November 2013 in Berlin einstimmig aufgenommen. Mit 35 Institutionen zählt der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 zu den größten der insgesamt 11 Forschungsverbünde der Leibniz-Gemeinschaft. Der interdisziplinäre Zusammenschluss von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen befasst sich im Grundsatz mit der Frage, wie das Internet mit seinen zahlreichen Web 2.0-Anwendungen Forschungs- und Publikationsprozesse in der Wissenschaft verändert.

Der Forschungsverbund vereint in seiner Arbeit die Welt der Wissenschaft mit der Welt der Wissenschaftsinfrastruktur. Ziel ist es, auf der Basis von detaillierten Forschungsergebnissen zu verändertem Arbeitsverhalten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Technologien für Infrastruktureinrichtungen zu entwickeln. Erste Arbeitsergebnisse wurden im Rahmen der Tagung bereits vorgestellt.

URL: www.leibniz-science20.de

Leibniz-Forschungsverbünde sind angelegt als fächergruppenübergreifende und für weitere Kooperationspartner offene, auf ein aktuelles Wissenschaftsproblem ausgerichtete, zeitlich befristete Zusammenschlüsse von Instituten. Die Leibniz-Forschungsverbünde sind damit das Instrument der Leibniz-Gemeinschaft, ihre Forschung strategisch weiter zu entwickeln und die Kompetenzen von Leibniz-Einrichtungen und weiteren Partnern zu bündeln. Leibniz-Forschungsverbünde sollen wissenschaftlich und gesellschaftlich aktuelle Aufgabenkomplexe aufgreifen und mit einem interdisziplinären Ansatz bearbeiten, der Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften mit Geistes- und Sozialwissenschaften verbindet.

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