Leinen los für internationales EconBiz-Partnernetzwerk

Die ZBW hat die ersten sechs EconBiz-Premium-Partner an Bord – Segel für internationale Distribution sind damit gesetzt

Kiel/Hamburg, den 20. April 2012:
Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft baut nicht nur bei Forschungskooperationen auf weltweite Partnerschaften, sondern setzt auch beim Affiliate-Marketing konsequent auf Internationalisierung. Das weltweit größte Informationszentrum für Wirtschaftswissenschaften etabliert ein globales Partnernetzwerk für EconBiz.de – die Suchmaschine für wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen. Mit sechs Premium-Partnern im Boot sticht die ZBW nun in See. Ziel ist eine Mannschaft von 40 Gefährten. Nächste Stationen: USA, Italien, Philippinen.

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft verfolgt seit dem Amtsantritt Professor Klaus Tochtermanns 2010 konsequent eine internationale Vernetzungsstrategie. "Think global" heißt es nicht nur, wenn in der Forschung neue Kooperationsprojekte mit renommierten internationalen Partnern abgeschlossen werden. Auch bei der weltweiten Distribution wirtschaftswissenschaftlicher Fachinformationen geht die ZBW neue Wege außerhalb deutscher Grenzen.

Mit EconBiz Open (open.econbiz.de), der Open-Access-Version von EconBiz, bietet die ZBW Forschenden und Studierenden der Wirtschaftswissenschaften aus aller Welt einen direkten Zugang zu 800.000 frei verfügbaren wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln, Workingpapers und Veranstaltungshinweisen. Um den Nutzungskomfort für EconBiz-User zu erhöhen, setzt die ZBW dabei auf stringentes Affiliate-Marketing. Heißt: Nachdem EconBiz in Deutschland an nahezu allen Universitäten und Fachhochschulen in die gewohnte Arbeits- und Lernumgebung der Wirtschaftswissenschaftler/innen und Studierenden eingebunden ist, wird nun auch außerhalb Deutschlands direkt ein Suchschlitz zu EconBiz Open (open.econbiz.de) eingebaut. Zusätzlich wird die Recherche mit EconBiz fester Bestandteil im Studienprogramm der Universitäten und an jeder Partner-Universität wird jährlich der EconBiz-Award für sehr gutes Recherchieren unter Wirtschaftsstudierenden ausgelobt – ein Preis. der auf dem jährlich stattfindenden Partner-Meeting feierlich überreicht wird. Die ersten sechs Partner-Universitäten mit insgesamt 240.000 Studierenden sind:

  • Koç University Suna Kiraç Library – Türkei
  • South East European University – Mazedonien
  • Technische Universität Graz und Universität Graz – Österreich
  • Universiteti i Prishtines – Kosovo
  • Universiteti i Tiranes – Albanien
  • Universiti Teknologi Mara – Malaysia

 

Vorgespräche mit weiteren Partnern laufen derzeit mit Italien, USA und Philippinen. Die ZBW strebt ein internationales Partnernetzwerk mit rund 40 bis 50 Partnern aus aller Welt an. "Unsere Internationalisierung ist für den langfristigen Erfolg der ZBW unumgänglich", erklärt Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft mit Sitz in Kiel und Hamburg. "Als weltgrößte Bibliothek für Wirtschaftswissenschaften vernetzen wir uns mit europäischen und außereuropäischen Universitäten und verfolgen eine stringente Open-Access-Strategie, um Wirtschaftsforscher/inne/n und -studierende bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen" begründet der Medieninformatiker weiter.

Über die ZBW:

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 37.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 9 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.