ZBW erhält LIBER Award for Library Innovation

Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ausgezeichnet mit internationalem Innovationspreis für wissenschaftliche Bibliotheken

Kiel/Hamburg, den 19. Juli 2011:
Am 30. Juni 2011 nahm Prof. Dr. Tochtermann in Barcelona für die ZBW den LIBER Award for Library Innovation in Empfang – eine Ehrung für nachhaltige und zukunftsorientierte Zukunftsstrategien für wissenschaftliche Bibliotheken und Infrastrukturanbieter.

Die ZBW hat den LIBER Award for Library Innovation gewonnen. Der Beitrag "The Role of Libraries in the Future Internet" von Prof. Dr. Klaus Tochtermann und Dr. Tamara Pianos wurde mit zwei weiteren Abstracts aus 75 eingereichten Papieren ausgewählt. Verliehen wurde der LIBER Award für die Beiträge, die sich am überzeugendsten mit innovativer Arbeit in Bibliotheken im Sinne des Themas der 40. Jahreskonferenz "Getting Europe ready for 2020: the libraries' role in research, education and society" beschäftigen. Besondere Kriterien waren hierbei:

  • Innovationsgrad
  • Bedeutung für die breite Bibliothekscommunity
  • Skalierbarkeit der Idee
  • Erwarteter ROI

Der LIBER Award wurde von LIBER ins Leben gerufen und wird von Elsevier gesponsert.

Über die ZBW:

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag – online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 25.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 8 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics, das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.

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