Deutschlands größter Ökonomie-Schulwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ geht in Hamburg ins Bundesfinale

Zwölf Schulen aus ganz Deutschland sowie zwei Teams aus Großbritannien präsentieren auf dem Schulkongress „YES! – Young Economic Summit“ Lösungsvorschläge für Klimaschutz, Integrationsarbeit oder Mobilität

Joachim Herz Stiftung

Kiel/Hamburg, 19. September 2019: Am 26. und 27. September 2019 werden in Hamburg rund 250 Schülerinnen und Schüler zum Bundesfinale des YES! – Young Economic Summit zusammenkommen. YES! ist der größte Ökonomie-Schulwettbewerb in Deutschland. Dieses Jahr haben mehr als 700 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Bundesrepublik an Lösungsansätzen gearbeitet zu Themen wie Integrationsarbeit, Klimaschutz, neuen Mobilitätsmodellen oder Rentenreform. Beim Bundesfinale diskutieren die Jugendlichen ihre Ideen mit internationalen Gäste wie Shelly Steward, Ph.D., Wirtschaftssoziologin vom Aspen Institute in Washington, Prof. Dr. Sarah Smith, Head of Economics Department, University of Bristol, Floryntina Farghly, Ph.D. vom Behavioural Insights Team aus London und Dr. Hans Haans von der Tilburg University in den Niederlanden.

Als nationale Diskutantinnen und Diskutanten reisen verschiedene Professorinnen und Professoren an, ebenso Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Umweltbundesamts, der Bundesbank sowie verschiedener Wirtschaftsverbände und Unternehmen.

Erstmalig werden auch Gastteams aus Großbritannien am YES! ihre Lösungsideen präsentieren, die sie in Kooperation mit der University of Bristol erarbeitet haben.

Die ZBW und die Joachim Herz Stiftung als Veranstalter des YES! laden Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich ein, über den bundesweiten Schulkongress zu berichten. Um Akkreditierung via yes@remove-this.zbw.eu wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg. Es handelt sich um eine offene Veranstaltung mit freiem Eintritt. Beginn: 26. September 2019, 9.00 Uhr; Ende: 27. September 2019, 16:30 Uhr. Bekanntgabe der drei Preisträgerteams am 27. September 2019 um 16:00 Uhr. Die feierliche Preisverleihung wird am 9. Dezember 2019 beim Schirmherrn der Veranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stattfinden.

Übersicht über Programm, Speaker, Teams und Themen:

https://www.young-economic-summit.org/yes_2019/

Twitter:

https://twitter.com/yes_summit
Hashtag: #yes_summit

Pressebilder aus dem YES!-Jahr 2019:

https://www.zbw.eu/de/ueber-uns/presse/pressebilder/veranstaltungen/

O-Töne der wissenschaftlichen Partner des YES!:

Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts: „Ökonomische Zusammenhänge zu analysieren und nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu suchen, ist spannend. Für die Zukunft unseres Landes ist Verständnis für grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge bei möglichst vielen Bürgern und Wählern wichtig. Wir freuen uns sehr, beim YES!-Projekt dabei zu sein.“
ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach: „Innovative Ideen kommen von innovativen Denkern. Für die Politik von morgen ist es heute wichtig, den Schülerinnen und Schülern zuzuhören und mit ihnen über ihre Ideen und Projekte zu diskutieren.“
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen: „Es ist toll, dass wir beim YES mit jungen Menschen in den Dialog kommen. Dabei können wir zeigen, welches Handwerkszeug wir anbieten können, um gesellschaftlich relevante Themen fruchtbar zu diskutieren.“
DIW-Präsident Prof. Dr. Marcel Fratzscher: „Das YES ist eine hervorragende Gelegenheit, junge Leute für wirtschaftswissenschaftliche Inhalte zu begeistern. Es ist schön zu sehen, dass das Interesse besteht, denn leider kommen in den Schulen Wirtschafts- und Finanzthemen oftmals zu kurz, weil es kein entsprechendes Schulfach gibt. Viele Menschen in Deutschland können mit einfachen Wirtschafts- und Finanzkonzepten nichts anfangen, obwohl davon wichtige Entscheidungen im Leben abhängen. Wenn das YES auch an dieser Stelle einen Beitrag, gerade bei jungen Menschen, leisten kann, ist viel gewonnen.“
Professor Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): „YES ergänzt die ökonomische Bildung an den Schulen hervorragend und führt den Nachwuchs, auch mit Blick auf die spätere berufliche Entwicklung, an drängende wirtschaftswissenschaftliche Themen heran.“
Prof. Gabriel Felbermayr, Ph.D., Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW): „„Das YES! gibt Schülern die einzigartige Gelegenheit, an innovativen Lösungsansätzen für die großen globalen Herausforderungen zu arbeiten. Sie entwickeln damit ihre eigene Problemlösungskompetenz und machen sich fit für vernetzte, interdisziplinäre Teamarbeit.“
Prof. Dr. Amrita Narlikar, Präsidentin des GIGA: „Die Förderung junger Menschen, die aktiv Verantwortung bei der Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen unserer Zeit übernehmen – das ist uns ein wichtiges Anliegen. Das GIGA freut sich sehr darauf, mit ihnen zusammen an innovativen und nachhaltigen Lösungsansätzen zu arbeiten.“
Prof. Jörg Rocholl, Präsident der ESMT Berlin: „Wir engagieren uns gerne beim YES!, um Schulteams dabei zu unterstützen, kreativ an gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Projekten zu arbeiten. Es ist für uns immer wieder eindrucksvoll zu sehen, wie die Jugendlichen bei der Lösung ökonomischer Probleme ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten erweitern.“
Dr. Steffen J. Roth, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, bestätigt die Fruchtbarkeit des Wettbewerbs für beide Seiten: „Im Rahmen des YES-Schulwettbewerbs entsteht eine einzigartige Gelegenheit für etablierte Wirtschaftswissenschaftler, sich durch die unvoreingenommene Begeisterungsfähigkeit und problemlösungsorientierte Herangehensweise der hochmotivierten Schülerinnen und Schüler anstecken zu lassen. Zugleich bietet sich den Schülergruppen die Chance, im engen Kontakt mit den wissenschaftlich arbeitenden Ökonomen schnell eine Orientierung bezüglich passender analytischer Methoden und relevanter Arbeiten in der Fachliteratur zu gewinnen.“
Prof. Dr. Gabriele Gien, Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: „Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sieht einen nachhaltigen Kontakt zu Schulen als wichtigen Teil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung einer Universität. Alle Beteiligten freuen sich darauf, engagierte Schüler dabei zu unterstützen, fundamentale wirtschaftliche Fragestellungen unserer Zeit selbstständig anzugehen.“

Über die Joachim Herz Stiftung:

Die gemeinnützige Joachim Herz Stiftung arbeitet überwiegend operativ und ist vorrangig in den Themenfeldern Naturwissenschaften, Wirtschaft sowie Persönlichkeitsbildung tätig. In diesen drei Bereichen werden auch kleine, innovative Projekte Dritter gefördert. Seit 2017 unterstützt die Stiftung zudem Forschungsprojekte in den Themenfeldern Medizin und Recht.
Die Joachim Herz Stiftung wurde 2008 errichtet und gehört zu den großen deutschen Stiftungen.
www.joachim-herz-stiftung.de

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