Deutschlands größter Ökonomie-Schulwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ geht in Hamburg ins Bundesfinale

Zwölf Schulen aus ganz Deutschland präsentieren auf dem Schulkongress „YES! – Young Economic Summit“ Lösungsvorschläge für globale ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme

Kiel/Hamburg, 25. September 2018: Am 27. und 28. September 2018 werden in Hamburg rund 300 Schülerinnen und Schüler zum Bundesfinale des YES! – Young Economic Summit zusammenkommen. YES! ist der größte Ökonomie-Schulwettbewerb in Deutschland. Die Jugendlichen aus der ganzen Bundesrepublik diskutieren ihre Lösungsvorschläge zu Themen wie Digitalisierung, alternative Finanzierungsformen oder Bildungsungerechtigkeit. Als Diskutantinnen mit dabei sind Dagmar Balve-Hauff aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Nora Hesse von der EU-Kommission oder Nuria Villanova von der OECD.

Die ZBW und die Joachim Herz Stiftung als Veranstalter des YES! laden Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich ein, über den bundesweiten Schulkongress zu berichten. Um Akkreditierung via yes@remove-this.zbw.eu wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg. Es handelt sich um eine offene Veranstaltung mit freiem Eintritt. Beginn: 27. September 2018, 9.00 Uhr; Ende: 28. September 2018, 16:00 Uhr. Bekanntgabe der drei Preisträgerteams am 28. September 2018 um 15.30 Uhr. Die feierliche Preisverleihung wird Anfang 2019 beim Schirmherrn der Veranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stattfinden.

Übersicht über Programm, Speaker, Teams und Themen:
https://www.young-economic-summit.org/national-final-yes-2018/

Twitter:
https://twitter.com/yes_summit

Hashtag: #yes_summit

Pressebilder aus dem YES!-Jahr 2018:
https://www.zbw.eu/de/ueber-uns/presse/pressebilder/veranstaltungen/

O-Töne der wissenschaftlichen Partner des YES!:

Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts: „Ökonomische Zusammenhänge zu analysieren und nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu suchen, ist spannend. Für die Zukunft unseres Landes ist Verständnis für grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge bei möglichst vielen Bürgern und Wählern wichtig. Wir freuen uns sehr, beim YES!-Projekt dabei zu sein.“

ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach: „Innovative Ideen kommen von innovativen Denkern. Für die Politik von morgen ist es heute wichtig, den Schülerinnen und Schülern zuzuhören und mit ihnen über ihre Ideen und Projekte zu diskutieren.“

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen: „Es ist toll, dass wir beim YES mit jungen Menschen in den Dialog kommen. Dabei können wir zeigen, welches Handwerkszeug wir anbieten können, um gesellschaftlich relevante Themen fruchtbar zu diskutieren.“

DIW-Präsident Prof. Dr. Marcel Fratzscher: „Das YES ist eine hervorragende Gelegenheit, junge Leute für wirtschaftswissenschaftliche Inhalte zu begeistern. Es ist schön zu sehen, dass das Interesse besteht, denn leider kommen in den Schulen Wirtschafts- und Finanzthemen oftmals zu kurz, weil es kein entsprechendes Schulfach gibt. Viele Menschen in Deutschland können mit einfachen Wirtschafts- und Finanzkonzepten nichts anfangen, obwohl davon wichtige Entscheidungen im Leben abhängen. Wenn das YES auch an dieser Stelle einen Beitrag, gerade bei jungen Menschen, leisten kann, ist viel gewonnen.“

Professor Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): „YES ergänzt die ökonomische Bildung an den Schulen hervorragend und führt den Nachwuchs, auch mit Blick auf die spätere berufliche Entwicklung, an drängende wirtschaftswissenschaftliche Themen heran.“

Prof. Dennis J. Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel: „Im YES! betrachten Schüler Probleme aus globaler Sicht und erarbeiten Lösungsvorschläge in Teams. Die internationale Perspektive und gemeinsames Arbeiten an Lösungen sind genau jene Kompetenzen, die Menschen brauchen, um eine global vernetzte Welt mitgestalten zu können.“

Prof. Dr. Amrita Narlikar, Präsidentin des GIGA: „Die Förderung junger Menschen, die aktiv Verantwortung bei der Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen unserer Zeit übernehmen – das ist uns ein wichtiges Anliegen. Das GIGA freut sich sehr darauf, mit ihnen zusammen an innovativen und nachhaltigen Lösungsansätzen zu arbeiten.“

Prof. Jörg Rocholl, Präsident der ESMT Berlin: „Wir engagieren uns gerne beim YES!, um Schulteams dabei zu unterstützen, kreativ an gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Projekten zu arbeiten. Es ist für uns immer wieder eindrucksvoll zu sehen, wie die Jugendlichen bei der Lösung ökonomischer Probleme ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten erweitern.“

Dr. Steffen J. Roth, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, bestätigt die Fruchtbarkeit des Wettbewerbs für beide Seiten: „Im Rahmen des YES-Schulwettbewerbs entsteht eine einzigartige Gelegenheit für etablierte Wirtschaftswissenschaftler, sich durch die unvoreingenommene Begeisterungsfähigkeit und problemlösungsorientierte Herangehensweise der hochmotivierten Schülerinnen und Schüler anstecken zu lassen. Zugleich bietet sich den Schülergruppen die Chance, im engen Kontakt mit den wissenschaftlich arbeitenden Ökonomen schnell eine Orientierung bezüglich passender analytischer Methoden und relevanter Arbeiten in der Fachliteratur zu gewinnen.“

Prof. Dr. Gabriele Gien, Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: „Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sieht einen nachhaltigen Kontakt zu Schulen als wichtigen Teil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung einer Universität. Alle Beteiligten freuen sich darauf, engagierte Schüler dabei zu unterstützen, fundamentale wirtschaftliche Fragestellungen unserer Zeit selbstständig anzugehen.“

Über die Joachim Herz Stiftung:

Die gemeinnützige Joachim Herz Stiftung arbeitet überwiegend operativ und ist vorrangig in den Themenfeldern Naturwissenschaften, Wirtschaft sowie Persönlichkeitsbildung tätig. In diesen drei Bereichen werden auch kleine, innovative Projekte Dritter gefördert. Seit 2017 unterstützt die Stiftung zudem Forschungsprojekte in den Themenfeldern Medizin und Recht.
Die Joachim Herz Stiftung wurde 2008 errichtet und gehört zu den großen deutschen Stiftungen.
www.joachim-herz-stiftung.de

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