AKTUELLES WIRTSCHAFTSTHEMA

Mit dem Aktuellen Wirtschaftsthema der ZBW verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Publikationen und Diskussionen.

Die Älteren unter uns erinnern sich: In den 80er Jahren wurde mit dem Motto „Meine Daten gehören mir“ Opposition gegen die Volkszählung gemacht. Das Bundesverfassungsgericht stoppt 1983 den Zensus in der geplanten Form, mit der der Staat auch sein Melderegister abgleichen will.

Die Diskussion über die sogenannte „Brückenteilzeit“ wird kontrovers geführt: Von Seiten der Befürworter wird das Recht auf Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung vor allem als Lösung für den Fachkräftemangel und als Gegenmaßnahme zur Ungleichbehandlung von Frauen betrachtet.

Dieser Frage gehen die Teilnehmer der Podiumsdiskussion nach, die am 07.05.2018 in Hamburg von der Redaktion des Wirtschaftsdienstes veranstaltet wird. Anlass ist der 200 Jahre zurückliegende Geburtstag von Karl Marx.

Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsident taucht ein fast vergessenes Gespenst aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder auf – Protektionismus und gegenseitige „Vergeltungsmaßnahmen“.

In einer alternden Gesellschaft, werden die Sozialversicherungssysteme zunehmend unter Anpassungsdruck gesetzt, so auch die Krankenversicherung. Die demographische Entwicklung und der medizinische Fortschritt im Gesundheitswesen führen zu immer höheren Gesundheitsausgaben.

Nach dem enormen Anstieg des Kurses von Bitcoin auf über 12.000 Dollar hat diese erste und bekannteste Kryptowährung einen festen Platz in den Medien. Die mit Blockchaintechnologie ermöglichte bankenunabhängige Abwicklung von Zahlungsvorgängen ist umstritten.

Die Vorweihnachtszeit ist für den Einzelhandel die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Allerdings verteilen sich die Verkaufserfolge je nach Größe der Händler unterschiedlich. Der Internethandel verzeichnet erneut einen wachsenden Anteil.

Richard H. Thaler ist in den USA und in der Wissenschaftsszene schon vor dem Nobelpreis ein Star gewesen. So hat er die US-Regierung zum Thema Verhaltensökonomie beraten.

Im April 2000 trat das Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) in Kraft. Regenerative Ressourcen sollen langfristig fossile Energieträger ersetzen. Die Fördermaßnahmen des EEG führten zu einem rasanten Wachstum. Doch die Energiewende ist teuer.

Führungskräfte müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllen: Organisatorische Aufgaben, Kennzahlen erreichen, Unternehmensziele verfolgen und unpopuläre Entscheidungen treffen.

Die Bundestagswahl steht an, und die Auguren schauen nicht nur auf den potenziellen Ausgang, sondern auch auf die zuletzt gestiegene Wahlbeteiligung. Aber was, wenn es stimmt und „die da oben“ Eigeninteressen verfolgen und das Eigennutzaxiom bestätigen?

Wo liegen mögliche Reformansätze im deutschen Steuersystem? Welche Steuerart müsste eigentlich reformiert werden bzw. wo genau könnte man ansetzen, um mehr Steuergerechtigkeit zu erzielen?

Das jährlich veröffentlichte Bruttoinlandsprodukt - BIP - dient als Indikator für den Wohlstand einer Gesellschaft. Seit Jahrzehnten schien sich daraus abzuleiten, dass es den Menschen umso besser geht, je höher das BIP ist.

Auf der diesjährigen CeBIT und der Hannover Messe standen Robotik und Anwendungen künstlicher Intelligenz im Fokus zahlreicher Anbieter. Inwieweit vollautomatisierte Prozesse oder die teils niedlich anmutenden elektronischen Gesellen ernstzunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt darstellen, ist umstritten.

Die Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen bestimmte die Schlagzeilen bei Bekanntwerden der Übernahme des angeschlagenen Autobauers Opel durch den französischen Konzern PSA. Innovation, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sollen durch eine Fusion und die Ausschöpfung von Synergien verbessert werden.

Bereits im Wahlkampf kamen die meisten Ökonom/inn/en zu dem Schluss, dass eine Verwirklichung der angekündigten Wirtschaftspolitik eines Präsidenten Donald Trump für die globale, aber nicht zuletzt auch für die amerikanische Wirtschaft nachteilige Folgen hätte.

Der britische Ökonom John Maynard Keynes (1883-1946) zählt zu den einflussreichsten und bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftlern der Neuzeit.

Vor 25 Jahren, am 7. Februar 1992, unterzeichneten die damals zwölf Mitgliedsstaaten im niederländischen Maastricht den Vertrag über die Europäische Union. Zentraler Bestandteil des Vertrags von Maastricht waren Bestimmungen zur Umsetzung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.