YES! - YOUNG ECONOMIC SUMMIT

Schüler:innen als Akteure der ökonomischen Realität  

Das YES! – Young Economic Summit ist einer der größten Schulwettbewerbe rund um gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen für die junge Generation. Das YES! ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung und steht seit 2015 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Das YES! bietet Schüler:innen eine gemeinsame Plattform und die Werkzeuge für die Entwicklung von Lösungen für ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme. Sie übernehmen Verantwortung, sind die Stimme der nächsten Generation und diskutieren die globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.

2021 haben sich knapp 700 Schülerinnen und Schüler für das YES! angemeldet. Rund 700 Jugendliche können in 65 Teams aus 14 Bundesländern in den fünf Regionen Nord (Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), Ost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), Süd-Ost (Bayern), Süd-West (Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz) und West (Nordrhein-Westfalen) an Regionalfinalen teilnehmen. Zusätzlich treten 6 Teams aus Genf, Hong Kong, UK und den USA an. Die jeweiligen zwei Erstplatzierten treten dann vom 22. bis zum 24. September im Bundesfinale in der Bucerius Law School an.

In den einzelnen Regionen werden die Teams von den wissenschaftlichen Partnern des YES! betreut. Im Norden sind dies die Bucerius Law School, das Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS), das German Institute of Global and Area Studies (GIGA), das Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) und die Universität Hamburg; im Osten das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die ESMT European School of Management and Technology Berlin, das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und das WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung; im Süd-Osten das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das ifo Institut und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), im Süd-Westen die Frankfurt School of Finance & Management, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE, das Walter Eucken Institut und das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung; und im Westen das Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE), der Exzellenzcluster ECONtribute: Markets & Public Policy (EXC 2126) sowie das Institut für Wirtschaftspolitik (iwp), das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, die RWTH Aachen University und das Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZÖBiS).

Das DIW Berlin, GIGA, Ifo, IfW, IRS, SAFE, RWI, WZB, ZEW und die ZBW sind Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft.

Kick-off und Projektarbeit

Die Teams aus den Schulen wählen für ihre Bewerbung ein Thema aus, das Forschende aus ihrer Region gestellt haben. Nach der Bewerbungsphase beginnt mit dem Kick-off-Termin die Projektarbeit. Die Teams besuchen die Forschenden an ihren Instituten oder via Videokonferenz und diskutieren dort gemeinsam ihre Themen. In der Folgezeit erarbeiten sich die Teams Hintergrundwissen anhand von Fachliteratur und erlernen durch Lernpfade auf unserer Lernplattform YES! Campus wichtige Grundlagen wie Medien- und Informationskompetenz. Nach einem zweiten Gespräch mit den Forschenden formulieren die Teams ihre Lösungsansätze, um für ihr Regionalfinale vorbereitet zu sein.

Regionalfinale und Intensivierung

2021 finden die fünf Regionalfinale im Juni und Juli statt. Jedes Team präsentiert seine Idee auf Deutsch oder Englisch und diskutiert anschließend mit den anderen Schulteams über ihren Lösungsvorschlag. Die teilnehmenden Schüler:innen stimmen dann selbst darüber ab, welche zwei Teams ihre Region beim Bundesfinale vertreten sollen.

Die Schulen der 10 Teams, die dann beim Finale vertreten sein werden, bekommen jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro mit dem sie in Absprache mit ihrer eigenen Schule ihre Ideen weiterverfolgen können. Darüber hinaus werden zwei Wild-Cards an die Teams in Deutschland vergeben, die besonders gut wissenschaftlich gearbeitet haben. Auch diese erhalten das Preisgeld.

Bundesfinale

Das Bundesfinale findet in der Bucerius Law School in Hamburg statt. Die von ihnen eigenverantwortlich erarbeiteten Lösungen stellen die Schüler:innen im Rahmen der Konferenz vor. Die Veranstaltungssprache ist dabei durchgängig Englisch. Im Diskurs mit hochrangigen und internationalen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft und anderen Schüler:innen schärfen sie dabei nicht nur ihren Blick auf globale Zusammenhänge, sondern erleben auch, dass sie nicht nur Spielball der ökonomischen Realität sein müssen, sondern diese vielmehr eigenverantwortlich mitgestalten können. Die Schüler:innen stimmen selbst über die beste Sieger-Idee ab und entscheiden somit, wer als Gewinner aus dem gesamten Wettbewerb hervorgeht.

Preisverleihung in Berlin

Die drei erstplatzierten Teams des Finales werden im Herbst zur offiziellen Preisverleihung in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen. Zudem wird der Scientific-Analysis-Award an das Team mit der besten wissenschaftlichen Ausarbeitung durch eine wissenschaftliche Jury vergeben. Auch dieses darf mit zur Preisverleihung. Dort stellen sie vor hochrangigen Vertreter:innen des Ministeriums und geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nochmals ihre Lösungsideen vor, um für ihre Ansätze, die dringenden Probleme unserer Zeit zu lösen, zu werben.