ARBEIT VON ZUHAUSE - HOMEOFFICE IN DER PANDEMIE - UND DANACH?

20. Juni 2022
K. Hölterhoff

Die Coronakrise hat zu massiven Veränderungen in der Arbeitswelt geführt: eine Herausforderung für den betrieblichen Alltag. Die Arbeit im Homeoffice, zuvor überwiegend zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf genutzt, nimmt hier – branchenabhängig in unterschiedlichem Ausmaß - eine zentrale Rolle ein. In einem Report der ILO - International Labour Organization heißt es, "we are now engaged in an unprecedented, large-scale experiment in mass teleworking". Für Deutschland erhebt das ifo Institut regelmäßig Zahlen zur Homeoffice-Nutzung.

Das Arbeiten von Zuhause polarisiert durchaus; die Telearbeit erscheint beispielsweise für die Arbeitsproduktivität, innerbetriebliche Kommunikation und psychosoziale Situation der Beschäftigten in ihren Folgen als "zweischneidiges Schwert" und "Wechselbad der Gefühle". Das Institut der deutschen Wirtschaft - IW - kommt zu dem Schluss, "Unternehmen und Beschäftigte(n) müssen (…) in einem Dialog die betrieblichen Notwendigkeiten und individuellen Belange ausbalancieren…".

Im EU-Kontext untersuchte schwerpunktmäßig bereits vor der Pandemie Eurofound - Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen die Nutzung und Folgen des Teleworking; bereits im April 2020 wurden die Ergebnisse der ersten europaweiten Befragung in der Coronakrise veröffentlicht. Weitere Studien wurden seither nicht nur bei Eurofound, sondern auch von anderen EU-Institutionen veröffentlicht (siehe auch unten weiterführende Literatur).

Diese und weitere wirtschaftswissenschaftlich relevante Publikationen der EU-Institutionen weist die ZBW als spezialisiertes Europäisches Dokumentationszentrum - EDZ - im digitalen Volltext nach.

Literatur zum Thema "Arbeit von Zuhause - Homeoffice in der Pandemie"

 

Weiterführende Literatur in EconBiz