AKTUELLES WIRTSCHAFTSTHEMA

Mit dem Aktuellen Wirtschaftsthema der ZBW verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Publikationen und Diskussionen.

„Die Energiekrise solidarisch bewältigen“ – so betitelt der Sachverständigenrat – SVR – sein Jahresgutachten 2022/2023 und benennt damit neben der Inflation die größte wirtschaftliche Bedrohung.

Der 24. Februar 2022 gilt als Wendepunkt in der Geschichte Europas und der gesamten Welt. Neben dem dramatischen menschlichen Leid des ukrainischen Volkes, der humanitären Katastrophe mit gravierenden wirtschaftlichen Verlusten für die Ukraine, hat dieser Krieg weitreichende globale Auswirkungen auf allen möglichen Ebenen.

Die Preisträger des Nobelgedächtnispreises Wirtschaftswissenschaften 2022 Ben S. Bernanke, Douglas W. Diamond und Philip H. Dybvig legten den Grundstein dafür, dass man mit der Wirtschaftskrise nach 2008 besser fertig wurde als 1930.

Big Data verspricht vielfältige Möglichkeiten der präzisen und quantitativ neuen Datenaufbereitung. Die Datensammelwut birgt neben Datenschutzproblemen auch Risiken, so beispielsweise die Gefahr der Manipulation oder - wie im Handelsblatt berichtet – Möglichkeiten zur Diskriminierung.

Die Coronakrise hat zu massiven Veränderungen in der Arbeitswelt geführt: eine Herausforderung für den betrieblichen Alltag. Die Arbeit im Homeoffice, zuvor überwiegend zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf genutzt, nimmt hier – branchenabhängig in unterschiedlichem Ausmaß - eine zentrale Rolle ein.

Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg belasten die Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfond hat seine Wachstumsprognose bereits gesenkt, die WTO rechnet mit einem deutlich abgeschwächten Welthandel. Die Inflationsraten liegen so hoch, wie seit Jahren nicht mehr.

Nachdem wir im vorigen Aktuellen Wirtschaftsthema gesamtwirtschaftliche Aspekte des Fachkräftemangels thematisiert hatten, wenden wir uns aktuell der Frage zu, wie Unternehmen Personalbedarfe planen, Mitarbeiter:innen gewinnen und halten können.

Bedingt durch den demografischen Wandel – die Baby-Boomer wechseln nach und nach in die Rentenzeit – geht das Arbeitsangebot zurück, es entsteht sogar eine Arbeitskräftelücke mit Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand.

Die diesjährige Wirtschaftsdienst-Konferenz befasst sich mit der „Klimapolitik nach der Wahl“ und widmet eine der drei Sessions dem Thema „Mobilität auf dem Klimaprüfstand“, wobei die Technologiewahl ebenso beleuchtet wird, wie der Straßen- und Bahnverkehr.

Der Nobelgedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften 2021 geht an David Card für seine empirischen Beiträge zur Arbeitsökonomie sowie zu gleichen Teilen an Joshua D. Angrist und Guido W. Imbens für ihre methodischen Beiträge zur Analyse von Kausalbeziehungen.

Dieser Frage widmet sich die diesjährige „Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik“. Klimaökonomie befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels, es geht darum, umweltpolitische und gesellschaftliche Ziele in Einklang zu bringen.

Unternehmen müssen sich Gedanken machen, wie sie Personal gewinnen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wissenschaftlich diskutiert werden neben der Attraktion des Unternehmens (Employer Branding) auch die erfolgreiche Einarbeitung, das Onboarding.

Als die Pandemie vor einem Jahr begann, war mit den global steigenden Infektionszahlen bald klar, dass nahezu alle Länder wirtschaftlich und gesellschaftlich schwer getroffen werden würden. Das Wirtschaftswachstum sank kräftig, auch wenn es nicht so schlecht ausfiel, wie anfänglich erwartet wurde.

Durch die Coronakrise sind die gestiegenen Staatsschulden vieler Länder in den Fokus geraten. Auch in der größten Volkswirtschaft der Welt – den USA – erhöht das von dem neuen US-Präsidenten "Joe" Biden verabschiedete Corona-Hilfspaket die zuvor stark gestiegene Verschuldung weiter.

1989 versprach Kanzler Kohl den Neuen Bundesländern Blühende Landschaften und hatte doch schnell die Ahnung, dass die Wirtschaft der ehemaligen DDR davon weit entfernt bleiben werde. Wie steht es um den Aufbau Ost nach 30 Jahren?

Die diesjährigen Wirtschaftsnobelpreisträger Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson haben nicht nur die Auktionstheorie verbessert, sondern auch ein praktisches Auktionsverfahren für die Federal Communications Commission (FCC) entwickelt, welches der US Regierung hohe Einnahmen bescherte.

Die diesjährige Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik trägt den Titel Gender Economics – Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaftlichen.

Das Pandemiegeschehen wirkt sich auch auf die Arbeitsweisen in Unternehmen aus. Viel thematisiert ist hierbei Home Office. Damit einhergehend sind aber auch veränderte Erwartungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Das Wirtschaftsleben wird weiterhin von der Unsicherheit über die Entwicklung der Pandemie geprägt. Unternehmensplanung heißt unter den gegebenen Umständen mehr als sonst unterschiedliche Entwicklungen im Blick zu behalten und sich vorzubereiten.

Die Coronakrise führt weltweit und in Deutschland zu einem schweren Konjunktureinbruch. Viele Unternehmen stellen kurzfristig ihre Produktion um und fertigen dringend benötigte medizinische Produkte oder reagieren in anderer Weise höchst flexibel.

Die Pandemie hat nicht nur gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen, sondern wirkt sich zunehmend auch auf die weltweite und damit auch auf die heimische Wirtschaft aus.

Der globale Schuldenstand wächst jährlich. Staats-und Unternehmensschulden sowie die Verschuldung privater Haushalte sind heute höher als vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007. Insbesondere um die Höhe der Staatsschulden und die sich daraus ergebenden Belastungen für Industrieländer ist eine wissenschaftliche Diskussion entbrannt.

In der gemeinsamen Konferenz der Zeitschrift Wirtschaftsdienst und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung „Digitale Potenziale nutzen und gestalten“ diskutieren die Teilnehmenden die Folgen der Digitalisierung für Unternehmen und Märkte.

Armutsforschung ist eine klassische Aufgabe der Volkswirtschaftslehre und insbesondere der Entwicklungsökonomie. Dass die Entwicklungsforschung seit einiger Zeit wieder im Aufschwung ist, hat sie den drei Nobelpreisträger*innen zu verdanken.

Erfolgsmenschen
14. August 2019

Aus welchem Holz muss man geschnitzt sein, um Großkonzerne erfolgreich an die Weltspitze zu führen? Der reichste Mann der Welt Jeff Bezos, Gründer und Präsident des börsennotieren Onlineversandunternehmens Amazon.com erkannte vor 20 Jahren die Marktlücke des Buchhandels im Internet, die niemand sonst sah.

Wie verändern sich Wettbewerb und unternehmerische Geschäftsmodelle in einer Data-Driven Economy und welche Regulierungen sind erforderlich?

Der infolge der Finanzkrise eingeführte Niedrigzins belastet insbesondere die deutsche Mittelschicht. Die Politik versucht durch Mindestlohn, Grundrente und Hartz IV-Reform gegenzusteuern.

Dr. Ulrich Thießen teilt mit anderen Experten die Annahme, dass nicht schärfere Kontrollen und Strafen zu einer Abnahme von Schwarzarbeit führen. Wirksamer wäre eine Verbesserung der Rahmenbedingungen.