CLIMATE ECONOMICS - WAS KOSTET DER KLIMAWANDEL?

22. September 2021
C. Liebetruth

Dieser Frage widmet sich – vereinfacht gesagt – die diesjährige „Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik“. Klimaökonomie befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels, es geht darum, umweltpolitische und gesellschaftliche Ziele in Einklang zu bringen. Die dabei betrachteten Aspekte sind bei der Gestaltung politischer Instrumente breit gefächert. Berücksichtigt werden: Ökologische Kriterien, Gesundheitskriterien, kulturelle Ökosystemleistungen und sozioökonomische Kriterien.

Einen Fokus der Forschung bildet z.B. der Energiesektor, der erheblich für den von Menschen verursachten Ausstoß an Treibhausgasen verantwortlich ist. Neben zusätzlichen Investitionen, die für die Energiewende notwendig sind, wird sich auch die Beschäftigtenstruktur in der Branche verändern. Zudem bedeuten vermehrt auftretende Umweltkatastrophen, wie beispielsweise Überflutungen und extreme Hitze, auch Schäden für die Wirtschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt klimaökologischer Überlegungen ist die Entwicklung von marktbasierten Instrumenten der Klimapolitik. Beispiel hierfür ist die Einführung der CO2 Steuer, die unter anderem von William Nordhaus propagiert wurde.

Literatur zum Thema "Climate Economics"

 

Weiterführende Literatur